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Greeting messages to nationwide delegates meeting in Germany

On October 18, 2020 successfully took place a nationwide delegates meeting in Germany. Greetings were orally forwarded from colleagues from Mercedes-Benz South-Africa and members of supporter group of International Automotive Workers Coordination in East-London South Africa. Also greetings were received from abroad from the Netherlands, Philippines and friends from Iran.

Erfolgreiches bundesweiten Delegiertentreffen der Internationalen Automobilarbeiterkoordination

Automobilarbeiter*innen und Freunde der Automobilarbeiterbewegung haben sich am 18. Oktober in Gelsenkirchen getroffen, darunter waren Beschäftigte von VW, Audi, Opel/PSA, Daimler, Ford. Erstmals gab es neben Grußworten aus Deutschland auch Grußworte aus den Niederlanden, von den Philippinen und vom „Solidarität-Komitee mit Arbeiter-Bewegung im Iran - Ausland“. Die 2.Internationale Automobilarbeiterkonferenz im Februar in Südafrika ist als großer Erfolg gewertet worden. Jetzt gilt es, das beschlossene Internationale Kampfprogamm unter den Kolleginnen und Kollegen zu verankern und die Bewegung der Automobilarbeiter*innen weiter zu stärken und junge Mitstreiter zu gewinnen.

Solidarität von den Philippinen

AN ALLE ARBEITER UND ANGESTELLTEN VON DAIMLER! Wir, von der philippinischen Delegation des Internationalen Automobilarbeiterrates, möchten euch allen, die sich entschlossen gegen die massiven Angriffe des Daimler-Konzerns zur Wehr setzen, unsere stärkste Unterstützung und Solidarität zum Ausdruck bringen.

Delegiertenversammlung beschließt Solidaritäts-Erklärung an die Daimler-Kolleginnen und -Kollegen

Die bundesweite Delegiertenversammlung der Internationalen Automobilarbeiterkoordination in Deutschland gratuliert den Daimler-Kolleginnen und -Kollegen zu ihrem kämpferischen Protest- und Streiktag am 8. Oktober in Stuttgart und den vielen selbständigen Pausenversammlungen in mehreren Werken. Ihr habt damit eure Kampfbereitschaft gegen die bisher weitestgehenden Angriffe des Daimler-Vorstands ausgedrückt.

Groetbericht - aan de Duitse gedelegeerden bijeenkomst van de Internationale Automobiel Conferentie op 18 oktober 2020 in Gelsenkirchen

Na de succesvolle 2e Internationale Automobiel Conferentie in Zuid-Afrika in februari 2020 werd de economische en financiële crisis versterkt door de coronapandemie. De internationale autoconcerns proberen de last van de economische crisis af te wentelen op de werkers door middel van massaontslagen en loonsverlagingen. De automobielarbeiders staan vooraan in de strijd van de internationale arbeidersklasse.

Kommt zur Beratung der Automobil- arbeiter*innen und ihrer Familien und Freunde, gerade in bewegten Zeiten!

Mit dem Protesttag am 8. Oktober an den Daimler-Standorten in Stuttgart-Untertürkheim, Mettingen, Cannstatt und Hedelfingen und einer Vielzahl von selbständigen Pausenversammlungen in vielen Werken bundesweit haben die Daimler-Arbeiterinnen und Arbeiter bewiesen, dass sie die Kriegserklärung des Daimler-Vorstandes annehmen und den Kampf dagegen aufnehmen. Belegschaften von ZF, MAN, Bosch und anderen Auto- und Zulieferkonzernen stehen im Kampf

Solidaritätskreis mit dem Kampf der Stahlarbeiter und ihren Familien an die Kolleginnen und Kollegen von Daimler-Benz

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen von Daimler-Benz! In Deutschland, Europa und der Welt stehen viele Tausende von Arbeiter*innen vor der Entscheidung, um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz zu kämpfen! Sie können sich der Solidarität von der Bevölkerung sicher sein. Einer muss den Anfang machen! Deshalb beglückwünschen wir von ganzem Herzen, dass ihr euch begonnen habt, eure eigene Rechnung aufzumachen und den Weg des Kampfes gegen die geplante Arbeitsplatzvernichtung des Daimler-Konzerns zu gehen!

Solibrief von Kolleginnen und Kollegen der Fiestafertigung/Ford in Köln Niehl an die Daimler-Kollegen

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Daimler! Wir schicken euch solidarische Grüße für euren Protest gegen die Pläne des Daimler Vorstandes tausende Arbeitsplätze zu vernichten. Auch bei Ford werden seit zwei Jahren laufend Arbeitsplätze abgebaut. Die Krise der Autoindustrie und Wirtschaftskrise wird uns Automobilarbeiter alle treffen. Es ist richtig und wichtig dagegen zu kämpfen! Wir Arbeiter halten zusammen! Unterzeichnet von 17 Kolleginnen und Kollegen

An die Konzernbelegschaft von Daimler von der internationalen Koordinierung bei General Motors – PSA –Fiat-Chrysler: Volle Unterstützung für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz

Im Namen der Sprecher der internationalen Koordinierung bei General Motors – PSA –Fiat-Chrysler möchten wir unsere volle Unterstützung für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz ausdrücken! Angesichts der Drohungen der Konzernspitze ist es richtig, dass ihr gleich eure Kampfentschlossenheit zeigt! Auch bei Opel drohen die Kapitalisten mit betriebsbedingten Kündigungen. Sie dürfen in keinem Konzern damit durchkommen, deshalb müssen wir uns gegenseitig mit aller Kraft unterstützen! Dafür haben wir uns auch in der internationalen Automobilarbeiterkoordinierung zusammengeschlossen. Mit herzlichen und solidarischen Grüßen Fritz Hofmann und Verena Vöhringer

Solidarische Grüße der IGM Vertrauenskörperleitung des Daimler-Werks Wörth

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir schicken Euch zu Euren heutigen Kundgebungen die solidarischen Grüße der Mitarbeiter des Mercedes-Benz Werkes Wörth. Mit der Spartentrennung mögen wir mittlerweile zu unterschiedlichen Konzernteilen gehören, aber als Daimler-Belegschaft dürfen wir uns nicht spalten lassen. Ähnlich verhält sich mit den Angriffen auf Euer Werk oder Berlin-Marienfelde. Scheinbar zielt dieser Angriff nur auf Euch. In Wirklichkeit ist es aber Teil einer ganzen Strategie die Belegschaften gegeneinander auszuspielen, Arbeitsplätze zu vernichten und Werke zu schließen.

Daimler Düsseldorf: Erneute Pausenversammlung mit über 80 Kollegen positioniert sich klar für Kampf

Korrespondenz: Vom 8.10. auf den 9.10. ist die Pausenversammlung auf mindestens 80 Leute angewachsen. Vor allem Leiharbeiter, aber auch ein wachsender Anteil von Festangestellten. Viele wollen streiken, was viele Fragen aufwirft. Auch der Werkschutz war mit mehreren auch in zivil zur Beobachtung anwesend. Das zeigt wer hier wirklich sich fürchtet vor der Selbständigkeit der Arbeiter.

Solidaritätserklärung des Betriebsrat Opel Eisenach

„Liebe Kolleginnen und Kollegen an den Daimler Standorten, wir wollen euch hiermit unsere Solidarität ausdrücken. Die am 23. September bekannt gewordenen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von ganzen Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen ist ein Skandal.

Pausenversammlung bei Daimler Sindelfingen, Bau 56:

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Untertürkheim und Mettingen, der Protest bei euch heute ist auch bei uns Thema, der Türenmontage in der Halle 56 bei Daimler in Sindelfingen. Wir möchten euch unseren Zusammenhalt und unseren gemeinsamen Kampf versichern.

Worldwide solidarity in the fight against the massive attacks on Daimler employees! Corporation-wide fight for every job and apprenticeship position! For the 30-hour week with full wage compensation!

Dear colleagues, With indignation we reject the provocative plans announced on September 23 by the Daimler Board of Management for the closure of locations and further mass destruction of jobs in Germany. In July, a key agreement with the Central Workers Council guaranteed that there would be no compulsory redundancies until the end of 2029. At MAN, where 9,500 jobs are to be cut, the works agreement on guaranteed employment until the end of 2029 has been terminated. It is apparent that these agreements are merely calming pills. Now the Daimler Board of Management announces at an investor meeting: The profit line must be increased, 20% "savings" above all in workforce. Insiders estimate that a total of 20 to 30,000 jobs at Daimler will be destroyed in the next few years. Daimler is focusing on "voluntary" severance payments, partial retirement or early retirement. But every job that is destroyed is painfully lacking for our youth. Therefore, fight for every job!

Weltweite Solidarität im Kampf gegen die massiven Angriffe auf die Daimler-Belegschaften! Konzernweiter Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Empörung lehnen wir die am 23. September bekannt gewordenen provokativen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen in Deutschland ab. Im Juli wurde noch in einer Eckpunkte-Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 zugesichert. Aktuell wurde bei MAN, wo 9.500 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, die Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungsgarantie bis Ende 2029 gekündigt. Es zeigt sich, dass diese Vereinbarungen lediglich Beruhigungspillen sind. Jetzt verkündet der Daimler-Vorstand auf einer Investorensitzung: Die Profitlinie muss höher werden, 20% "Einsparungen" vor allem beim Personal. Geschätzt wird von Insidern, dass in den nächsten Jahren insgesamt 20 - 30.000 Arbeitsplätze bei Daimler vernichtet werden sollen. Daimler orientiert auf „freiwillige“ Abfindungen, Altersteilzeit oder Frühpensionierungen. Doch jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt unserer Jugend schmerzlich. Deshalb Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Current Call of German Coordinating Group - Solidarity with Daimler colleagues

Hello dear support groups of the IAC, After Daimler has been distributing since weeks its "declarations of war" to the workforce via the works council, and after 30,000 job cuts have been announced in the media and plant closures/sales have been announced, the board of directors has now announced its plans at an investor meeting: 20% "savings" and the profit line must be increased. Tomorrow there will be protest and information events in Stuttgart-Untertürkheim and Mettingen.… see more also on homepage www.automotiveworkers.org/de German site). It is important now that solidarity is developed: Resolved declarations from as many companies as possible and solidarity actions. Please send us statements and reports as soon as possible: info@iawc.info and icog@iawc.info The best thing is for tomorrow for the colleagues of Stuttgart. Best regards, KOG

Now the 30-hour week with full wage compensation - for nationwide, corporation-wide and regional actions and strikes!

Speaker group of the German coordination group of the IAC: At Daimler, OPEL, VW, Bosch, MAN, Conti, ... - the executive boards of the car companies and suppliers destroy jobs and close plants. The workforces form up to resist and take to the streets. "Our management has failed, now in the crisis they are shifting all the burdens on us, they must live up to their responsibility", such voices can be heard during the fighting. However, the managers only have responsibility for the capital. The mood is combative: "We will not give up, we will fight for our jobs with all our might until the end!” Cross-location solidarity is successfully developed in many companies, even if little is reported in the media: At Conti, Bosch, ZF, Mahle etc. - this strengthens the union of the workers. Mass protests are the right answer.

Koordinierungsgruppe Deutschland: Solidarität mit den Daimler-Kolleginnen und Kollegen

Hallo liebe Trägergruppen der IAC, nachdem Daimler seit Wochen über den Betriebsrat seine "Kriegserklärungen" an die Belegschaften verbreiten läßt, Abbau von 30 000 Arbeitsplätze in den Medien und Werkschließungen/-verkäufe angekündigt werden, hat der Vorstand jetzt auf einer Investorensitzung seine Pläne verkündet: 20% "Einsparungen" und die Profitlinie muß höher werden. Morgen finden in Untertürkheim und Mettingen Protest und Infoveranstaltungen statt....siehe auch homepage. Es ist jetzt wichtig, dass Solidarität entwickelt wird: Beschlossene Erklärungen aus möglichst vielen Betrieben und solidarische Aktionen. Bitte lasst uns möglichst schnell Erklärungen und Berichte zukommen: info@iawc.info und icog@iawc.info Am besten schon für morgen für die Stuttgarter. Beste Grüße, für die KOG

Kommt zu den regionalen Herbstdemonstrationen am 10. Oktober um 12 Uhr nach Berlin, Düsseldorf, Stuttgart

Aufruf der bundesweiten Koordinierungsgruppe der Montagsdemos und des Internationalistischen Bündnis: Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung – nicht mit uns! Seit März predigt uns die Regierung „alle gemeinsam gegen Corona“. Alle anderen Widersprüche zwischen arm und reich, die dramatische Entwicklung der Umweltkrise und die Kritik an der Regierungspolitik im Interesse der Großkonzerne und Superreichen sollen dagegen in Hintergrund treten. Doch diesen Gefallen tun wir ihr nicht. Seit 2004 protestieren wir montags und einmal im Jahr mit einer Herbstdemonstration gegen die Regierungspolitik. Das ist 2020 erst recht angesagt! Aber nicht pseudokritisch wie wir es gegenwärtig auch erleben. Echte Kritik am Kapitalismus und seinen Regierungen kann nur von links kommen.

Der Kampf hat sich gelohnt - 1:0 gegen Sitech

Pressemitteilung vom VW-Komitee Hannover für die Zukunft der Jugend und Kollegen von Sitech:   Am 30.09.2020 war der Kammertermin von uns Kollegen von Sitech gegen Sitech/VW. Das war der erste Schritt mit dem wir für unseren Kampf belohnt wurden. Die meisten der 470 Kollegen haben die Abfindung angenommen. Viele von ihnen haben die Abfindungsverträge nur unter Druck angenommen. Auch auf uns lastete der Druck, immer wieder uns gesagt, "es hat kein Sinn." Jetzt ist es offiziell, das Gericht hat festgestellt: "Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien durch die Kündigungen der Beklagten zu 1) vom 31.05.2020 nicht aufgelöst worden ist." Die Kündigungen sind unwirksam!

Kämpferische Gewerkschaft ist wichtiger denn je

Leserbrief von Klaus-Jürgen Hampejs (Sprecher der Internationalen Automobilarbeiterkoordination Sindelfingen) an die Kreiszeitung Böblinger Bote vom 4.10.2020: Kein Tag vergeht ohne Nachrichten über das Vorhaben der Konzerne, massiv Arbeitsplätze abzubauen. Aber auch nicht ohne die Parole: Die Beschäftigten sollen bluten. Massenhaft werden Entlassungen, Schließungen, Kürzungen und wie jüngst bei MAN Verträge gekündigt. Es muss uns alle mit Sorge begleiten, wenn dadurch die Kommunalhaushalte einbrechen.

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