International Automotive Workers Coordination

An die Metaller in Berlin-Brandenburg/Sachsen

"Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren." Bertolt Brecht Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit mittlerweile mehr als 30 Jahren arbeitet Ihr in den ostdeutschen Tarifgebieten der Metall- und Elektroindustrie drei Stunden pro Woche länger als im Westen ohne Lohnausgleich! Seit Jahrzenten wird hier Spaltung durch die Unternehmer betrieben und mit der Lüge untermauert ostdeutsche Betriebe wären unproduktiver.

An unsere Kolleginnen und Kollegen im IG-Metall Bezirk Brandenburg-Berlin-Sachsen, die im Kampf um die Angleichung der Arbeitszeit in Ost und West kämpfen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir, die Auftaktkundgebung zum 1.Mai in Sindelfingen und Kolleginnen und Kollegen von Daimler Sindelfingen unterstützen euren berechtigten Kampf um die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich! Darüber hinaus fordern wir die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich in ganz Deutschland! Die weiteren Angriffe des Arbeitgeberverbands auf das völlig unzureichende Streikrecht lehnen wir ab und beglückwünschen euch dazu, dass ihr euch davon nicht einschüchtern lasst.

Aufruf zur Unterstützung einer Initiative für das „Flüchtlingslager“ Lipa an der bosnischen Grenze zur EU!

"Solidarität International e.v." (SI) unterstützt die Privatinitiative Lipa. Inzwischen konnte ein Kontingent Kleiderspenden vom Großhändler organisiert werden. Die Kleider waren infolge der Coronapandemie nicht verkauft worden. Genau das Richtige, um Menschen auf der Flucht etwas Gutes zu tun! Sie sollen in den nächsten Tagen nach Lipa gebracht werden. Der Kontakt mit dem Roten Kreus Bihac und anderen Hilfsorganisationen steht.

Keinen Tag länger!

Im Daimler Werk Düsseldorf berichtet der Zusammenschluss Automobilarbeiter and Friends, dass die Geschäftsleitung die Zahlen der Kolleginnen und Kollegen nicht offenlegt, die im Daimlerwerk Düsseldorf mit Corona infiziert sind....

Presse- und Solidaritätserklärung zur heutigen Protestaktion und zur Sitzung der Einigungsstelle am P60/Segula in Rüsselsheim

Der Tabubruch der betriebsbedingten Kündigungen muss zu Fall gebracht werden! Gestern wurde bekannt, dass die Firma Segula 13 ehemalige Opel-Kolleginnen und Kollegen betriebsbedingt kündigt. Darunter auch gegen jeden gesetzlichen Schutz schwerbehinderte Beschäftigte. Dagegen protestieren wir auf das Schärfste und solidarisieren uns mit den Betroffenen. Wer kämpft, kann gewinnen. Das haben nicht zuletzt die ITEZ-Kollegen in ihren erfolgreichen Kündigungsschutzprozessen deutlich gemacht.

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