International Automotive Workers Coordination

Einladung zum bundesweiten Delegiertentreffen am 18. Oktober 2020

Liebe Kolleginnen, Kollegen und Freunde der Automobilarbeiterbewegung! Zum bundesweiten Delegiertentreffen der Internationalen Automobilarbeiterkoordination laden wir alle Interessierten der Bewegung der Internationalen Automobilarbeiter ein: 18. Oktober 2020 von 10 bis 16 Uhr im ABZ Gelsenkirchen (Schacht III), Koststrasse 8, 45899 Gelsenkirchen

Podiumsdiskussion „Gib Antikommunismus keine Chance!“

Das Internationalistische Bündnis lädt ein zur Podiumsdiskussion in Stuttgart am Samstag 3.10.2020. Mit auf dem Podium Klaus Jürgen Hampejs - ehemaliger Daimler-Entwickler, IG-Metall-Senior, Aktivist der Internationalen Automobilarbeiterkoordination. Ort: Alevitische Gemeinde Stuttgart, Glockenstraße 10, Stuttgart-Bad Cannstatt. U13, Haltestelle Glockenstraße (Mahle). Einlass: ab 16 Uhr: Zeit zum Essen und Trinken und unterhalten. Unkostenbeitrag: 4 Euro/2 Euro

MAN Trucks & Bus: Provokative Kriegserkärung an die Arbeiter!

Dokumentiert aus rf-news.de vom 30. September 2020: Gestern hat der Vorstand von MAN Truck & Bus den bis zum Jahr 2030 gültigen "Vertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung" zum Monatsende vorzeitig gekündigt. Er erpresst die Belegschaft dreist mit einem Ultimatum zu weitgehenden "freiwilligen" Zugeständnissen, wenn der Vertrag "ganz oder teilweise" wieder in Kraft gesetzt werden soll und droht andernfalls offen mit Kündigungen ab Jahresende. Das Vorgehen ist offensichtlich mit dem VW-Vorstand abgesprochen, zumal MAN zu einer VW-Tochter gehört. Dieses provokative Vorgehen geht alle Arbeiter und ihre Familien etwas an und muss gemeinsam zurückgeschlagen werden!

Teilerfolg in der erste Hauptverhandlung der gekündigten SiTech-Kollegen

Zum 30. April hatte SiTech, der VW eigene Sitzelieferant, 470 Kollegen in Hannover entlassen. Heute fanden drei Hauptverhandlungen von 21 Entlassenen nacheinander statt. Es wurde noch keine Entscheidung getroffen. Ausführlich wiesen die Kollegen mit Ihrem Anwalt Frank Stierlin vor Gericht nach, dass VW hier keinen Werksvertrag mit Sitech umsetzte. Es wurden Vergleiche mit dem „Fall Tönnies“ gezogen. Es gab eine selbstbewusste und engagierte Debatte im Gerichtssaal, an der sich jeder Kollege beteiligte, die sich auch nicht von den Störmanövern des VW Anwalts beeindrucken ließen. Dieser musste eine Erhöhung der Abfindung anbieten, aber die Kollegen lehnten das ab. Sie wollen Weiterbeschäftigung! Der Kampf geht weiter: „VW ist vielleicht groß, aber unser Volk ist größer!“ so ein Betroffener.

Solidaritätsschreiben an die streikenden Automobilarbeiter in Belarus

Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit mehreren Tagen steht ihr im Streik zusammen mit den Bergleuten und Arbeitern anderer Bran­chen. Ihr führt einen mutigen politischen Kampf für demokratische Rechte gegen das Lukaschenko-Regime und eine Verbesserung eurer ganzen Lebensverhältnisse. Wir solidarisieren uns mit eurem Streik für mehr Demokratie, für die Freilassung der politischen Gefangenen, für transparente Wah­len und gegen die massive Unterdrückung der breiten Protest- und Volksbewegung in Belarus.

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