International Automotive Workers Coordination

Heraus zum 1. Mai! Offensive Grüße von Opel-Kollegen aus Bochum und Rüsselsheim

In Darmstadt fand am 1.Mai eine kämpferische und wegen der Umstände des Corona-Virus von den rund 100 Teilnehmern sehr diszipliniert durchgeführte Kundgebung statt. Durch die Absage aller Aktivitäten zum 1.Mai durch den DGB wurde die Kundgebung durch ein Bündnis verschiedener Organisationen und Einzelpersonen unter dem Motto. "Den 1.Mai lassen wir uns nicht nehmen" selbstständig durchgeführt. Auch eine Delegation von Kolleginnen und Kollegen von Opel Rüsselsheim nahmen an der Kundgebung teil, hielt einen kämpferischen Beitrag, indem sie unter anderem den aktuellen Tarifabschluss zwischen IG Metall und Metallarbeitgeberverband als Nullrunde für uns Arbeiterinnen und Arbeiter zurückweisen und trugen mit Musik zur Kundgebung bei. Es wurde bewiesen, dass trotz der Corona-Pandemie der 1.Mai auf die Straße gehört und auch durchgeführt werden kann.

Sindelfinger Aktionseinheit setzt kämpferische Kundgebung auf dem Marktplatz durch!

(Korrespondenz aus Sindelfingen) Insgesamt waren über 100 Kolleginnen und Kollegen, Gewerkschafter*innen, Internationalist*innen, Umweltkämpfer*innen... von 11 bis 12 Uhr am 1.Mai auf dem Sindelfinger Markplatz. Es gab ein Feuerwerk von über 10 Rednern, die sich in kurzen Reden von 4 Minuten gründlich mit der Situation auseinandersetzten: Es darf und wird kein "Weiter so" nach Corona geben! Die Organisiertheit muss erhöht werden und Lösungen gehen nur international - im Kampf um Löhne und Arbeitsbedingungen, für Gesundheit und Gesundheitswesen, für demokratische Rechte, für den Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen, für Frauenrechte, für Flüchtlinge... Das kapitalistische System steht in der Kritik und es muss über Alternativen diskutiert werden. Gegen Faschismus und Rechtsentwicklung der Regierung und für eine bessere Zukunft können wir nur gemeinsam und organisiert eine starke Kraft entwickeln.

Aufruf der Internationalen Koordinierungsgruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordination zum 28. April dem Internationalen Tag für Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit und zum 1. Mai 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, Seit Anfang März hat sich aufgrund der Verbreitung des Corona-Virus und Covid-19 die Lage weltweit dramatisch verändert. Die Zahl der Infizierten und Todesopfer steigt, kein Ende ist absehbar. Dem am kapitalistischen Maximalprofit ausgerichteten Gesundheitssystem mangelt es an Krankenhauskapazitäten, Tests und Schutzausrüstungen. Besonders betroffen sind die riesigen Millionenstädte mit ihren großen Armenvierteln, wo das Ansteckungsrisiko hoch und die Gesundheitsversorgung minimal ist, viele die Familie nicht mehr ernähren können.

Internationaler Informationsbrief GM / PSA / Fiat-Chrysler Nr. 18 – April 2020

Liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Freundinnen und Freunde! Dieser Infobrief soll über die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz und über die Entwicklungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und der Weltwirtschaftskrise informieren. Dazu haben wir Berichte aus Indien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Kolumbien und den Philippinen bekommen – vielen Dank!

Sitech-Kollegen: Herzlichen Dank für die Solidarität!

Hannover, 23.4.2020: Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir sind eine Gruppe übrig gebliebener Sitech-Stammbeschäftigte und Unterstützer vom VW-Komitee Hannover. Ihr alle habt uns in den letzten Wochen mit Briefen der Solidarität motiviert und uns gestärkt, den harten Weg zu gehen. Dafür bedanken wir uns herzlich bei Euch! Aber es geht um unsere und unserer Kinder Zukunft. Deshalb lassen wir uns nicht niederschlagen. Wir haben weder eine Abfindung aus dem Sozialplan genommen noch wollen wir in die Beschäftigungsgesellschaft wechseln, weil wir unseren Arbeitsplatz zurückhaben wollen.

Mit physischer Distanzierung inmitten der Pandemie weiterkämpfen

Von SEDAR aus Indonesien: Die Regierung nahm die Corona-Pandemie zum Anlass, die Meinungsfreiheit einzuschränken, einschließlich des Verbots von Demonstrationen und Streiks. Gleichzeitig berät das Repräsentantenhaus weiterhin über den Gesetzentwurf RKUHP (Strafrechtsgesetz) und den Omnibus-Gesetzentwurf zur Schaffung von Arbeitsplätzen. Sollte es zur Legalisierung beider Gesetzentwürfe kommen, wird dies eine Einschränkung der Demokratie, eine Senkung der Löhne, eine Auslöschung der Arbeitsplatzsicherheit und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen der Beschäftigten zur Folge haben.

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