International Automotive Workers Coordination

Solidaritätserklärung des Betriebsrat Opel Eisenach

„Liebe Kolleginnen und Kollegen an den Daimler Standorten, wir wollen euch hiermit unsere Solidarität ausdrücken. Die am 23. September bekannt gewordenen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von ganzen Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen ist ein Skandal.

Pausenversammlung bei Daimler Sindelfingen, Bau 56:

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Untertürkheim und Mettingen, der Protest bei euch heute ist auch bei uns Thema, der Türenmontage in der Halle 56 bei Daimler in Sindelfingen. Wir möchten euch unseren Zusammenhalt und unseren gemeinsamen Kampf versichern.

Weltweite Solidarität im Kampf gegen die massiven Angriffe auf die Daimler-Belegschaften! Konzernweiter Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Empörung lehnen wir die am 23. September bekannt gewordenen provokativen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen in Deutschland ab. Im Juli wurde noch in einer Eckpunkte-Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 zugesichert. Aktuell wurde bei MAN, wo 9.500 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, die Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungsgarantie bis Ende 2029 gekündigt. Es zeigt sich, dass diese Vereinbarungen lediglich Beruhigungspillen sind. Jetzt verkündet der Daimler-Vorstand auf einer Investorensitzung: Die Profitlinie muss höher werden, 20% "Einsparungen" vor allem beim Personal. Geschätzt wird von Insidern, dass in den nächsten Jahren insgesamt 20 - 30.000 Arbeitsplätze bei Daimler vernichtet werden sollen. Daimler orientiert auf „freiwillige“ Abfindungen, Altersteilzeit oder Frühpensionierungen. Doch jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt unserer Jugend schmerzlich. Deshalb Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Koordinierungsgruppe Deutschland: Solidarität mit den Daimler-Kolleginnen und Kollegen

Hallo liebe Trägergruppen der IAC, nachdem Daimler seit Wochen über den Betriebsrat seine "Kriegserklärungen" an die Belegschaften verbreiten läßt, Abbau von 30 000 Arbeitsplätze in den Medien und Werkschließungen/-verkäufe angekündigt werden, hat der Vorstand jetzt auf einer Investorensitzung seine Pläne verkündet: 20% "Einsparungen" und die Profitlinie muß höher werden. Morgen finden in Untertürkheim und Mettingen Protest und Infoveranstaltungen statt....siehe auch homepage. Es ist jetzt wichtig, dass Solidarität entwickelt wird: Beschlossene Erklärungen aus möglichst vielen Betrieben und solidarische Aktionen. Bitte lasst uns möglichst schnell Erklärungen und Berichte zukommen: info@iawc.info und icog@iawc.info Am besten schon für morgen für die Stuttgarter. Beste Grüße, für die KOG

Kommt zu den regionalen Herbstdemonstrationen am 10. Oktober um 12 Uhr nach Berlin, Düsseldorf, Stuttgart

Aufruf der bundesweiten Koordinierungsgruppe der Montagsdemos und des Internationalistischen Bündnis: Abwälzung der Krisenlasten auf die Bevölkerung – nicht mit uns! Seit März predigt uns die Regierung „alle gemeinsam gegen Corona“. Alle anderen Widersprüche zwischen arm und reich, die dramatische Entwicklung der Umweltkrise und die Kritik an der Regierungspolitik im Interesse der Großkonzerne und Superreichen sollen dagegen in Hintergrund treten. Doch diesen Gefallen tun wir ihr nicht. Seit 2004 protestieren wir montags und einmal im Jahr mit einer Herbstdemonstration gegen die Regierungspolitik. Das ist 2020 erst recht angesagt! Aber nicht pseudokritisch wie wir es gegenwärtig auch erleben. Echte Kritik am Kapitalismus und seinen Regierungen kann nur von links kommen.

Der Kampf hat sich gelohnt - 1:0 gegen Sitech

Pressemitteilung vom VW-Komitee Hannover für die Zukunft der Jugend und Kollegen von Sitech:   Am 30.09.2020 war der Kammertermin von uns Kollegen von Sitech gegen Sitech/VW. Das war der erste Schritt mit dem wir für unseren Kampf belohnt wurden. Die meisten der 470 Kollegen haben die Abfindung angenommen. Viele von ihnen haben die Abfindungsverträge nur unter Druck angenommen. Auch auf uns lastete der Druck, immer wieder uns gesagt, "es hat kein Sinn." Jetzt ist es offiziell, das Gericht hat festgestellt: "Es wird festgestellt, dass das Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien durch die Kündigungen der Beklagten zu 1) vom 31.05.2020 nicht aufgelöst worden ist." Die Kündigungen sind unwirksam!

Artikelaktionen