International Automotive Workers Coordination

Solidarität mit Mahle Kolleg*innen

Liebe Kolleginnen und Kollegen, auf unserer heutigen Mitgliederversammlung haben wir über die geplanten Angriffe auf eure Arbeitsplätze diskutiert und möchten euch unsere volle Solidarität erklären!

Gedenken an Ernst Thälmann im KZ Buchenwald

Der Verein "Freunde der Internationalen Automobilkonferenz Sindelfingen e.V." verlangt in einem Offenen Brief an die Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau-Dora, das angedrohte Verbot der Gedenkveranstaltung des Internationalistischen Bündnisses am 17. August in Buchenwald umgehend zurückzunehmen

"Packt eure Koffer und kommt nach Südafrika...."

- so endet die Grußbotschaft aus Südafrika zu unserem bundesweiten Delegiertentreffen der Internationalen Automobilarbeiterkoordination am 23.Juni in Erfurt! Mit 35 Delegierten und über 50 Teilnehmern von Automobilstandorten und Autokonzernen in ganz Deutschland hat am Sonntag, 23.6.19 das bundesweite Delegiertentreffen in der "Alten Parteischule" in Erfurt erfolgreich stattgefunden und wichtige Weichen wurden gestellt:

IG-Metall Vorstand und Bezirksleitungen eingeladen

Vertreter der budesweiten Koordinierungsgruppe haben IG-Metall Vorstand und die sieben Bezirksleitungen am 7.6.19 zu unserem bundesweiten Delegiertentreffen am 23.6. in Erfurt und zur Unterstützung der 2.Internationalen Automobilarbeiterkonferenz in Johannesburg/Südafrika eingeladen.

Viereinhalb Jahre nach Schließung von Opel-Werk I: Opel muss Christian Kowoll offenbar dauerhaft in Bochum beschäftigen!

Seit viereinhalb Jahren kämpft unser Kollege Christian Kowoll mit unglaublichem Rückgrat und großer Solidarität um seinen Arbeitsplatz im Opel-Zentrallager in Bochum. Nach der Schließung von Opel-Werk I im Dezember 2014 hatte er Aufhebungsvertrag und Abfindung abgelehnt, weil ein Arbeiter sich seinen Arbeitsplatz nicht abkaufen lässt! Dreimal hat Opel ihn gekündigt, dreimal hat Christian seine Kündigungsschutzklagen gewonnen. Das Landesarbeitsgericht Hamm entschied, dass er in Bochum beschäftigt werden muss, weil er beim Auswahlverfahren für die Ersatzarbeitsplätze benachteiligt wurde. Zuletzt war es dann sogar eine Mehrheit des Rüsselsheimer und Bochumer Betriebsrats, die sich gegen Christian stellte und seine Beschäftigung aus rein politischen Gründen ablehnte. Offenbar zu Unrecht: das heutige Urteil des Bochumer Arbeitsgerichts scheint unsere Einschätzung zu bestätigen, dass der Betriebsrat in Christians Fall überhaupt kein Mitbestimmungsrecht hatte. Eine endgültige Sicherheit wird jedoch erst die Urteilsbegründung bringen.

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