International Automotive Workers Coordination

Viereinhalb Jahre nach Schließung von Opel-Werk I: Opel muss Christian Kowoll offenbar dauerhaft in Bochum beschäftigen!

Seit viereinhalb Jahren kämpft unser Kollege Christian Kowoll mit unglaublichem Rückgrat und großer Solidarität um seinen Arbeitsplatz im Opel-Zentrallager in Bochum. Nach der Schließung von Opel-Werk I im Dezember 2014 hatte er Aufhebungsvertrag und Abfindung abgelehnt, weil ein Arbeiter sich seinen Arbeitsplatz nicht abkaufen lässt! Dreimal hat Opel ihn gekündigt, dreimal hat Christian seine Kündigungsschutzklagen gewonnen. Das Landesarbeitsgericht Hamm entschied, dass er in Bochum beschäftigt werden muss, weil er beim Auswahlverfahren für die Ersatzarbeitsplätze benachteiligt wurde. Zuletzt war es dann sogar eine Mehrheit des Rüsselsheimer und Bochumer Betriebsrats, die sich gegen Christian stellte und seine Beschäftigung aus rein politischen Gründen ablehnte. Offenbar zu Unrecht: das heutige Urteil des Bochumer Arbeitsgerichts scheint unsere Einschätzung zu bestätigen, dass der Betriebsrat in Christians Fall überhaupt kein Mitbestimmungsrecht hatte. Eine endgültige Sicherheit wird jedoch erst die Urteilsbegründung bringen.

INFO-Brief Nr.7 der KOG

Deutsche Koordinierungsgruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordination lädt zur bundesweiten Delegiertenversammlung am Sonntag, den 23.Juni 2019 von 10 bis 16 Uhr nach Erfurt ein.

Opel Bochum: Klarer Sieg von Offensiv gegen Opel

Mit heutigem Urteil hat das Arbeitsgericht Bochum entschieden, dass die Abmahnung unseres Kollegen Finn Hofmann durch die Opel Group Warehousing GmbH aus der Personalakte zu entfernen ist. Das ist ein bedeutender Sieg gegen die Abmahnung unserer antifaschistischen gewerkschaftlichen Solidarität durch die Opel Group Warehousing GmbH und deren Personalleiterin Liane Koslowski!

Video-Botschaft aus East London:

Betriebsrat und NUMSA-Vertreter bei Daimler in East London/Südafrika unterstützen aktiv die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika im Februar 2020

Solidaritätserklärung zum einwöchigen Streik bei Audi in Györ/Ungarn

Trägergruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordination und Montagsdemo Heilbronn Heilbronn, 28. Januar 2019 Solidaritätserklärung zum einwöchigen Streik bei Audi in Györ/Ungarn Liebe Kolleginnen und Kollegen! Seit Donnerstag 24. Januar 2019 steht ihr mit tausenden Kolleginnen und Kollegen bei Audi in Györ in Ungarn in einem einwöchigen Streik. Eure Forderung nach 18% Lohnerhöhung oder aber 75.000 Forint (236 Euro) sind voll berechtigt. Wir Aktivisten in der International Automobilarbeiterkoordination, darunter Kollegen von Audi in Neckarsulm, und die Montagsdemonstration Heilbronn schicken euch unsere herzlichen Grüße der Solidarität. Eurem Kampf wünschen wir vollen Erfolg! Mit eurem Streik setzt ihr nicht nur ein deutliches Zeichen gegen „Billiglöhne“ in Osteuropa und das Ausspielen der Belegschaften nach Standorten, nach niedrigsten Löhnen und schlechtesten Arbeitsbedingungen. Mit Begeisterung haben wir auch die großen Demonstrationen und Kundgebungen in Ungarn gegen die Änderung des Arbeitsgesetzes, wie ihr sagt „Sklavengesetz“, wahr genommen. Damit habt ihr auch international ein Zeichen gesetzt im Kampf gegen die Rechtsentwicklung und rechte Regierungen. Im letzten Jahr standen über zehntausend Kolleginnen und Kollegen bei Audi in Neckarsulm erfolgreich unter anderem in einem 24-Stundenstreik für höheren Lohn und Arbeitszeitverkürzung. Das hat ebenso wie jetzt bereits bei euch, zur Gewinnung neuer Gewerkschaftsmitglieder und zur Stärkung der Gewerkschaft als Kampforganisation geführt. Macht weiter so! Wir wünschen euch weiter viel Kraft und Durchhaltevermögen für die volle Durchsetzung eurer Forderungen. Mit solidarischen Grüßen Günter Kachel für die Trägergruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordination in Heilbronn und die Montagsdemo Heilbronn email: guenter.kachel@t-online.de websites: www.iawc.info www.bundesweite-montagsdemo.de

SOLIDARITÄT MIT DEN ARBEITERN VON GENERAL MOTORS KOLUMBIEN

Aufruf der Gewerkschaften SINTRAGMCOL und SINTRAIME Kolumbien - 21. Dezember 2018 Heute, am 21. Dezember 2018, haben die Arbeiter von General Motors Kolumbien die schreckliche Nachricht von der Unternehmensleitung erhalten, dass GM eine Genehmigung des Arbeitsministeriums von Kolumbien beantragt hat, um die Schließung der Fabrik und eine große Massenentlassung zu ermöglichen.

Bundesweites Delegiertentreffen

Gegen die Rechtsentwicklung der Regierungen! Vorwärts zur 2.Internationalen Automobilarbeiterkonferenz im Februar 2020 in Südafrika! Bundesweites Delegiertentreffen der „Internationalen Automobilarbeiterkoordination“ am 27.Oktober in Darmstadt war ein begeisterndes Treffen von über 60 Kolleginnen und Kollegen mit weitreichenden Beschlüssen und Entscheidungen