International Automotive Workers Coordination

Länderberichte Lateinamerika

21. November 2025: Bei der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz vom 20.-24. November 2025 wurden 17 Länderberichte präsentiert. Wir veröffentlichen in Folge eine Auswahl davon auf unserer Website. Im folgenden Länderberichte aus Brasilien, Venezuela und Mexiko.

Erklärung der IG-Metall-Vertrauensleute-Vollversammlung bei Ford "Nein zum Umbau auf Kriegswirtschaft!"

24. Januar 2026: Dokumentiert: Der IG-Metall-Vertrauenskörper der Ford-Werke in Köln schaut mit großer Sorge auf die weltweite Aufrüstung und zunehmende Kriege. In Deutschland werden bereits erste Werke zur Umstellung auf Rüstungsproduktion gesucht. Wer uns damit Arbeitsplätze verspricht, versucht auf üble Weise, die Existenzängste der Belegschaften in der Autoindustrie auszunutzen. Aufrüstung sichert nicht den Frieden, sondern bereitet Kriege vor. Wenn die Regierung einen „Notstand“ ausruft, wird das Streikrecht beschnitten, gibt es Arbeitsverpflichtung und Anordnungen zu extremer Arbeitszeitausdehnung.

Aufruf zum internationalen Stellantis-Aktionstag am 24. März - Wir warten nicht ab! Kampf um jeden Arbeitsplatz!

3. Februar 2026: Konzernkoordinierung Stellantis in der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung: Liebe Kolleginnen und Kollegen, Stellantis greift unsere Arbeitsplätze, unsere Werke, unsere Zukunft an: Arbeitsplatzabbau, längere Arbeitszeiten, verschärfte Arbeitshetze bis zu Werksschließungen – es hat schon begonnen! Werke werden ausgedünnt, Bereiche werden umorganisiert, Stellen werden abgebaut oder nicht mehr besetzt, die Belastung steigt, während gleichzeitig die Unsicherheit wächst.

Wer Zentrum wählt, wählt Faschismus – für eine kämpferische IG-Metall!

29. Januar 2026: Von: IAC-Gruppe Braunschweig-Wolfsburg: Korrespondenz über unseren Einsatz am Drehtor: Es ist seit längerem bekannt, das die faschistische Betriebsgruppe „Zentrum“ in Braunschweig zur Betriebsratswahl antritt. Ihr Listenführer arbeitet in Isenbüttel, was ein sehr kleiner Standort ist und organisatorisch mit zum Werk Braunschweig gehört. Deshalb entschieden wir, genau dort einen Einsatz unserer IAC-Gruppe zu machen (IAC steht für Internationale Automobilarbeiterkoordinierung). Das war genau richtig!

Protesterklärung der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung

Der Hauptkoordinator der Internationalen Bergarbeiterkoordinierung und die Internationale Bergarbeiterkoordinierungsgruppe wenden sich an die Bergarbeiter der Welt und die Weltöffentlichkeit: 23.01.2026 Wir protestieren aufs Schärfste gegen die Verurteilung von vier Bergarbeitern aus Chiatura, Georgien – wir fordern ihre sofortige Freilassung! Am 29.4.2025 erreichte uns die Mitteilung aus Chiatura, Georgien, dass vier Bergarbeiter aus den Manganminen, um drei Uhr morgens von der Regionalpolizei in dem Zelt der seit Ende Februar streikenden Bergarbeiter festgenommen wurden.

Solidaritätserklärung an unsere Freundinnen und Freunde in Venezuela

IAC-Gruppe Braunschweig-Wolfsburg, 16.01.26 Kontakt: iac-braunschweig@gmx.de Liebe Freundinnen und Freunde, Kolleginnen und Kollegen und Genossinnen und Genos- sen aus Venezuela, Wir waren gemeinsam mit einem Freund aus Venezuela auf der 3. Internationalen Auto- mobilarbeiterkonferenz in Indien, als der US-Imperialismus seine offene Aggression gegen Euer Land begann.

Hände weg von Venezuela! Webinar der Einheitsfront am 18. Januar 2026

31. Dezember 2025: Liebe Freundinnen und Freunde! Verbunden mit herzlichen und kämpferischen Grüßen zum Jahreswechsel laden wir euch herzlich zu einem außerordentlichen Webinar der Einheitsfront am 18. Januar 2026 ein! Aufgrund der aktuellen Angriffe der USA auf Venezuela - jetzt erstmals auch auf das Festland - und alle fortschrittlichen Kräfte der Region sowie der damit einhergehenden Verschärfung der Kriegsgefahr findet das Webinar außer der Reihe statt. Die 5-minütigen Einleitungsbeiträge werden diesmal sämtlich aus Amerika kommen! Auch als Ergebnis der Zimmerwald-Konferenz 2.0 freuen wir uns sehr, dass kompetente Rednerinnen und Redner aus Argentinien, Kolumbien, Venezuela, Brasilien, Dominikanische Republik, Uruguay und USA uns ihre Sicht der Dinge, die Hintergründe der Attacken und gemeinsame Handlungsvorschläge darlegen werden.

„USA: Hände weg von Venezuela!“

24. November 2025: Die USA führen unter dem Vorwand des Kampfs gegen Drogen eine Militäraggression gegen Venezuela. Der wahre Grund dafür ist, dass die US-Konzerne einen Zugriff haben wollen auf die Rohstoffe, v.a. das Erdöl Venezuelas. Außerdem schmälert der zunehmende Einfluss der imperialistischen Konkurrenten Russland und China in Venezuela und anderen Ländern Lateinamerikas die Profite der US-Konzerne. Sie bereiten einen neuen Kriegsherd mit dem Potential eines Weltkriegs vor. Deshalb fördern die USA reaktionäre, faschistische und antikommunistische Kräfte in Venezuela und anderen Ländern. Das zeigt das wahre Gesicht der faschistische Trump-Regierung, die sich versucht, als Dealer für Frieden zu inszenieren.

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