International Automotive Workers Coordination
Liebe Kolleginnen und Kollegen bei VW,
wir haben heute in einer Pausenversammlung über die Angriffe auf unsere Arbeitsplätze und Rechte beraten und wie wir den Kampf dagegen organisieren.
Solidarität mit den streikenden Audi-Arbeiterinnen und -Arbeitern!
Am 30. Juni 2026 ging die Polizei im Zusammenhang mit dem Arbeitskampf gegen die drohende Werksschließung bei Audi in Neckarsulm massiv gegen solidarische Aktivistinnen und Aktivisten vor. Statt das demokratische Recht auf Protest und Solidarität zu gewährleisten, wurden Solidaritätsaktionen kriminalisiert und der Versuch unternommen, Unterstützerinnen und Unterstützer des Arbeitskampfes einzuschüchtern. Mehrere solidarische Aktivistinnen und Aktivisten wurden festgenommen beziehungsweise in Gewahrsam genommen und erst nach rund fünf Stunden wieder freigelassen. Als ATIF erklären wir unsere uneingeschränkte Solidarität mit den streikenden Arbeiterinnen und Arbeitern in Neckarsulm sowie mit allen Kräften, die ihren berechtigten Kampf für den Erhalt der Arbeitsplätze und ihrer sozialen sowie demokratischen Rechte unterstützen.
Info des Widerstandskomitee gegen die Werksschließung bei Audi Neckarsulm und gegen die Kriminalisierung der Arbeitersolidarität
Liebe Kolleginnen, Liebe Kollegen, unsere erste tolle Soli-Aktion vor dem Volksfest war ein guter Anfang unseres Widerstands gegen die Werkschließung bei Audi. Hunderte Gespräche wurden geführt, 262 Menschen haben sich mit ihrer Unterschrift mit den Audi-Kollegen und den von Polizeigewalt betroffenen Unterstützern solidarisiert.
Erklärung der Koordinierungsgruppe Bundesweiten Montagsdemo
Kein Auto darf mehr vom Band gehen! Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Solidarität gegen brutales Vorgehen der Polizei bei Audi Neckarsulm!
INTERNATIONALE SOLIDARITÄTSERKLÄRUNG DER METALLARBEITER_INNEN DER CSP-CONLUTAS AN DIE AUTOMOBILARBEITER_INNEN EUROPAS
Die in der CSP-Conlutas (Zentrale der Gewerkschafts- und Volksbewegung) organisierten Metaller_innen bekunden ihre volle und uneingeschränkte Klassensolidarität mit den Beschäftigten von Volkswagen, Audi, Mercedes, MAN, Porsche und der gesamten europäischen Automobilindustrie. Wir stehen an der Seite der Arbeiter_innen, die heute mit Massenentlassungen, Plänen zur Werksschließung und der Repression des bürgerlichen Staates konfrontiert sind.
Solidaritätsbotschaft der Shramik Ekta Mahasangh, Pune, Indien
5. Juli 2026: Liebe Genossinnen und Genossen, Grüße vom Shramik Ekta Mahasangh, Pune, Indien. Im Namen von Shramik Ekta Mahasangh bekunden wir unsere uneingeschränkte Solidarität mit den Beschäftigten von Volkswagen, Audi, Mercedes, MAN, Porsche und allen Beschäftigten der Automobilindustrie, die gegen Stellenabbau, Werksschließungen und polizeiliche Repressionen kämpfen.
Solidaritätserklärung an die Verteiler des „Vorwärtsgangs“
Köln, den 5. Juli 2026: Ford-Kolleginnen und -Kollegen und Familien: Letzte Woche hat Audi/ VW mehrfach die Polizei gerufen, um gegen solidarische Menschen, gegen Leute von der MLPD, sogar gegen ehemalige Audi-Arbeiter in Rente am Werkstor vorzugehen. VW will 100.000 Arbeitsplätze vernichten und vier Werke schließen, darunter das Audi-Werk in Neckarsulm, was die ganze Region betrifft. Die Leute verteilten die Kollegenzeitung „Vorwärtsgang“, Flugblätter mit Informationen über diese Pläne. Sie stehen den Kolleginnen und Kollegen zur Seite im Kampf um ihre Arbeitsplätze.
Organisiert die Solidarität mit dem Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung und Polizeigewalt
4. Juli 2026: Liebe Mitstreiter*innen in der internationalen Automobilarbeiterkoordination, die Autoindustrie verschärft ihre Angriffe gegen die Automobilbelegschaften. VW will weltweit 100.000 Arbeitsplätze vernichten. Allein in Deutschland sollen vier Werke mit tausenden Beschäftigten geschlossen werden. Mercedes plant die Schließung eines Werks in Südafrika. Zwei Werke in China wurden bereits geschlossen. Der kapitalistische Konkurrenzkampf ist eine Vernichtungsschlacht die auf dem Rücken von uns Arbeitern ausgetragen werden soll.
‚Jetzt haben sie den Bogen überspannt‘
Mercedes, Bremen, 03.07.2026 Die Belegschaften von Mercedes werden vom Vorstand wie noch nie bisher angegriffen. Ihre Besitzstände sollen massiv gekürzt werden – 40 statt 35 Stunden Wochenarbeitszeit ohne Lohnausgleich, Einmalzahlung in Höhe von 30% eines Monatslohnes gestrichen und weiteres, massiver Arbeitsplatzabbau bis hin zu Werksschließungen. Dies reiht sich ein in die Angriffe wie bei VW, Ford, Stellantis, Bosch usw.
Von 'Solidarität International'
Liebe Kolleginnen und Kollegen, Liebe Leute der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung, mit den umfassenden Angriffen auf Arbeitsplätze und Tarifbedingungen bei VW und Mercedes ist die internationale Solidarität herausgefordert. Solidarität International e.V. (SI) unterstützt diesen Gedanken gegen Standortdenken und Nationalismus. In diesem Sinne möchten wir uns mit den Automobilarbeiterinnen und -arbeitern und den Beschäftigten in der Zuliefererindustrie mit unserer Resolution solidarisieren (s. Anlage) mit solidarischen Grüßen, Armin Kolb, Sprecher SI
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