International Automotive Workers Coordination
Nein zur Werksschließung von Audi in Neckarsulm - Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!
4. Juni 2026: VW-Vorstand Oliver Blume nahm bei der letzten Aufsichtsratssitzung bereits die Schließung von vier Werken in Deutschland ins Visier. Die VW-Werke in Emden, Hannover und Zwickau, sowie das Audi-Werk in Neckarsulm wurden angeführt. Jetzt verdichten sich die Zeichen, dass die Werksschließung bei Audi in Neckarsulm umgesetzt werden soll. Ende Juni werden die letzten 150 von zeitweise über 1600 Leiharbeiter raus gesetzt. Für die noch über 15 000 Beschäftigten steht jetzt die Anforderung sich in Stellung zu bringen und den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz zu führen. Das erfordert den Einsatz der vollen gewerkschaftlichen Kampfkraft und gegebenenfalls einen selbständigen Streik. Die Konzernzeitung "Vorwärtsgang" erschien dazu am 3. Juni 2026. Wir dokumentieren die Extraausgabe des "Vorwärtsgang" für Audi Neckarsulm. Organisiert konzernweit und international die Solidarität gegen die Werksschließungen und den Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz!
„Nein zur Kriegswirtschaft! Wir geben unsere Kinder nicht für eure Kriege!“
Diese Losung beschlossen 200 IG Metall-Vertrauensleute bei Ford Köln einmütig in einer wegweisenden Resolution am 20. Januar 2026. Ermutigt von dieser Initiative riefen in Düsseldorf das Kulturhaus zakk, die Bewegung „Mission verweigern!“, sowie die Düsseldorfer Trägergruppe „Automobilarbeiter and Friends“ der internationalen Automobilarbeiterkonferenz zu einer Veranstaltung.
Nein zur Kriegswirtschaft - an jedem Tag!
Es ist genau richtig, dass wir den 8. Mai und den Sieg des damaligen Sozialismus über den Hitler-Faschismus mit einer Demonstration in Essen würdigen, und uns auf die Zukunft einstellen. Wir wollen keine Kriegswirtschaft. Wir sind Automobilarbeiterinnen und Automobilarbeiter und Freunde der internationalen Automobilarbeiterkonferenz.
Internationaler Infobrief Stellantis Nr. 33 – Mai 2026
9. Mai 2026: Von der Konzernkoordinierung Stellantis in der IAC: Liebe Kolleginnen und Kollegen, der internationale Aktionstag am 24. März war ein erster Schritt zum gemeinsamen konzernweiten Kampf um unsere Rechte. Wir hatten im April bereits berichtet. In mehreren Werken beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen aktiv, unterschrieben unsere Forderungen und suchten den Austausch. In Bochum versammelten sich 100 Kolleginnen und Kollegen während der Arbeitszeit. Am 1. Mai haben Kollegen z.B. in Eisenach (Deutschland) das Transparent des Aktionstags in der Demonstration getragen.
Videos vom 1. Mai aus Pune Indien und aus Turin Italien, Solidaritätsgrüße aus Nepal
1. Mai 2026: Auf der ganzen Welt wurde der 1.Mai als Internationaler Kampftag der Arbeiterklasse gefeiert. Wir erhielten Videos von Mai-Demonstrationen und Veranstaltungen aus Indien und Italien. Vielen Dank.
Der Solidaritätskreis gegen Entlassungen und Abmahnungen bei VW Hannover berichtet:
28. April 2026: Hannover: Solidaritätskreis gegen Entlassungen und Abmahnungen bei VW: Kollegen des VW-Werks Hannover wie auch der anderen Werke sind besorgt über den Erhalt und die Zukunft ihrer Arbeitsplätze. Der VW-Vorstand hat aktuell in Zusammenarbeit mit Beratern der Boston Consulting Group eine Bestandsaufnahme des VW-Konzerns vorgenommen. Dabei gehen sie von Überkapazitäten in der Produktion aus. „In den Unterlagen an die 20 Aufsichtsräte sollen vier Werke aufgelistet worden sein, die als besonders kostenintensiv gelten: Die Werke in Emden und Zwickau, das Nutzfahrzeugwerk in Hannover und die Audi-Fabrik in Neckarsulm.“( Hannoversche Allgemeine Zeitung; 29.4.2026) Auch wenn in dem Papier wohl nicht explizit von Werksschließungen die Rede ist, steht die Zukunft dieser Werke auf dem Spiel.
Neuerscheinung: Dokumentation der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz im November 2025 in Pune/Indien
25. April 2026: Die Dokumentation gibt ein umfassendes Bild von diesem bedeutenden Internationalen Treffen von Automobilarbeiter/innen. „Länderübergreifend, kampfbereit und solidarisch“, war das Motto und das hoffnungsvolle Signal für die Entwicklung einer Gegenkraft gegen zunehmende Ausbeutung und Unterdrückung von Mensch und Natur.
Gegen prekäre Arbeit - Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich - Nieder mit Faschismus und imperialistischen Kriegen
23. April 2026: Aufruf der Internationalen Koordinierungsgruppe (ICOG) zum 1. Mai 2026: Im Nahen Osten hat sich die Gefahr eines Weltbrands nach dem imperialistischen Angriff der USA und Israel auf den Iran und Libanon enorm verschärft. Unvermindert geht der Krieg Russlands gegen die Ukraine weiter. Weltweit führt die Abwälzung der Kriegs- und Krisenlasten auf die Arbeiter und ihre Familien durch Preiserhöhungen, wie bei Gas, Benzin oder Diesel, zu einer enormen Belastung. Während sich Milliardäre wie Elon Musk immer mehr bereichern, kämpfen hunderte Millionen weltweit um ihre Existenz.
Solidaritätsbotschaft der internationalen Automobilarbeiterkoordination an die Kolleginnen und Kollegen bei Stellantis in Poissy
23. April 2026: Kamaraden, wir stehen solidarisch an eurer Seite im Kampf um jeden Arbeitsplatz! Wir akzeptieren keine Vernichtung von Arbeitsplätzen und keine Werksschließungen. Wir akzeptieren auch nicht Abfindungen, die dazu führen, dass Arbeitsplätze für die nächste Generation vernichtet werden.
Internationaler Infobrief Stellantis Nr. 32 – April 2026
21. April 2026: Von der Konzernkoordinierung Stellantis in der IAC: Der internationale Aktionstag bei Stellantis am 24. März war noch ein „Warmlaufen“ für den konzernweiten Kampf.
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