Wichtige Neuigkeiten

Erklärung der ICOG zur imperialistischen Aggression in der Ukraine und zur Gefahr eines Weltkriegs

28. Februar 2022: Wir denken an das Leid der Millionen Menschen in der Ukraine. Ihnen gilt unser Mitgefühl. Wir stehen an der Seite unserer Kolleginnen und Kollegen in der Ukraine und Russland. Insbesondere solidarisieren wir uns mit den mutigen Friedensaktivisten in Russland und dem Widerstand des ukrainischen Volkes, das sich gegen die Besatzung erhebt. Wir grüßen die Teilnehmer unserer 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz 2020 aus diesen Ländern. Die Internationale Automobilarbeiterkoordination verurteilt den imperialistischen Angriff Russlands auf die Ukraine. Sofortiger Stopp der Bombardements! Russische Truppen raus aus der Ukraine!

Drittes ICOG Online-Treffen fasste wichtige vorwärtsweisende Beschlüsse

20. Februar 2022: Liebe Kolleginnen und Kollegen, das 3. Online-Video-Treffen der Internationalen Koordinierungsgruppe (ICOG) hat im Januar erfolgreich stattgefunden. Wichtige Beschlüsse für die weitere Arbeit wurden beraten und verabschiedet. Kernfragen in der Diskussion waren die Auswirkungen der Corona-Pandemie, die Entwicklung der internationalen Koordinierung der Arbeit und die Notwendigkeit zur Verbesserung der Zusammenarbeit mit den gewählten internationalen Konzernkoordinatoren der Internationalen Automobilarbeiterkoordination.

Am Internationalen Frauentag, lasst uns die kämpferische Auseinandersetzung weiter führen!

Aufruf der ICOG zum 8. März 2022: Seit 2021 gibt es überall auf der Welt, insbesondere für Frauen in den ärmsten Ländern, bittere Auswirkungen des sich vertiefenden Elends aufgrund der Wirtschafts- und Umweltkrise. Die allgemeinen Verteuerungen, der Mangel an Arbeitsplätzen und Lebensmitteln bedeuten für arme Familien Hunger und Not. Die Auswirkungen des Übergangs in die Klimakatastrophe , wie die Abholzung des Amazonas-Dschungelwalds, oder regionale Umweltkatastrophen, untergraben weltweit die Lebensgrundlagen. Frauen und Kinder leiden darunter besonders. Ihre Würde wird in der über 80 Millionen gewachsenen globalen Flüchtlingsbewegung vielfach mit den Füßen getreten.

Internationale Solidarität und konzernweiter Kampf gegen die Schließung des Opel-Werks in Eisenach/Deutschland

4.10.21 - Kurz nach den Bundestagswahlen hat Opel eingeleitet, ab sofort für das Werk in Eisenach in Ostdeutschland die Produktion bis Jahresende zu stoppen. Begründet wird das mit dem Mangel an Halbleiter-Chips. Die Maßnahme steht aber im unmittelbaren Zusammenhang zu Krisenerscheinungen mit Absatzrückgängen und strategischen Umstrukturierungsplänen ausgehend vom Mutterkonzern Stellantis. Die Bänder werden in Eisenach komplett leer gefahren, 1300 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. Im Widerspruch zu den Erklärungen von Opel an die Öffentlichkeit gibt es Hinweise darauf, dass damit eine finale Werksschließung in Eisenach ab 2022 vorbereitet wird. Mit dem Produktionsstopp des Grandland X werden Lager leer geräumt und Material in andere Werke geschickt. Der Facelift des Grandland soll jetzt im Werk in Sochaux/Frankreich produziert werden. Dort sind bereits Sonderschichten geplant. Wozu dann die Kurzarbeit in Eisenach?

Informationsbrief der Internationalen Koordinierungsgruppe

Weltweit gingen dieses Jahr wieder Millionen am 1. Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, für ihre berechtigten Forderungen auf die Straße - trotz eingeschränkter Bedingungen in der Corona-Pandemie! Der Aufruf und das Plakat der Internationalen Koordinierungsgruppe (ICOG) „Kampf für Gesundheitsschutz, Arbeitsplätze und demokratische Rechte!“ war Ergebnis unseres erfolgreichen online-Treffens der ICOG Ende März 2021. Er wurde in 5 Sprachen verbreitet.

Buttons und Aufkleber für die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich - jetzt einsetzen

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nehmen wir Stellung in der Debatte um Arbeitszeitverkürzung! Die Auto- und Zulieferkonzerne diktieren zum Teil Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich. Sie wollen die Lasten der Wirtschafts- und Finanzkrise, die durch die Corana-Pandemie verschärft wurde, auf die Beschäftigten abladen. Dagegen ist die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich der richtige Schritt, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen, um in die Offensive zu kommen. Wir begrüßen, dass unsere IG Metall die 4-Tagewoche in die Diskussion einbringt. Ob 4-Tage-Woche oder 30 Stundenwoche – der volle Lohnausgleich auf Kosten der Profite ist für die Arbeitenden notwendig.

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