Wichtige Neuigkeiten

Internationale Solidarität und konzernweiter Kampf gegen die Schließung des Opel-Werks in Eisenach/Deutschland

4.10.21 - Kurz nach den Bundestagswahlen hat Opel eingeleitet, ab sofort für das Werk in Eisenach in Ostdeutschland die Produktion bis Jahresende zu stoppen. Begründet wird das mit dem Mangel an Halbleiter-Chips. Die Maßnahme steht aber im unmittelbaren Zusammenhang zu Krisenerscheinungen mit Absatzrückgängen und strategischen Umstrukturierungsplänen ausgehend vom Mutterkonzern Stellantis. Die Bänder werden in Eisenach komplett leer gefahren, 1300 Beschäftigte in Kurzarbeit geschickt. Im Widerspruch zu den Erklärungen von Opel an die Öffentlichkeit gibt es Hinweise darauf, dass damit eine finale Werksschließung in Eisenach ab 2022 vorbereitet wird. Mit dem Produktionsstopp des Grandland X werden Lager leer geräumt und Material in andere Werke geschickt. Der Facelift des Grandland soll jetzt im Werk in Sochaux/Frankreich produziert werden. Dort sind bereits Sonderschichten geplant. Wozu dann die Kurzarbeit in Eisenach?

Informationsbrief der Internationalen Koordinierungsgruppe

Weltweit gingen dieses Jahr wieder Millionen am 1. Mai, dem Internationalen Kampftag der Arbeiterklasse, für ihre berechtigten Forderungen auf die Straße - trotz eingeschränkter Bedingungen in der Corona-Pandemie! Der Aufruf und das Plakat der Internationalen Koordinierungsgruppe (ICOG) „Kampf für Gesundheitsschutz, Arbeitsplätze und demokratische Rechte!“ war Ergebnis unseres erfolgreichen online-Treffens der ICOG Ende März 2021. Er wurde in 5 Sprachen verbreitet.

Buttons und Aufkleber für die 30-Stundenwoche bei vollem Lohnausgleich - jetzt einsetzen

Liebe Kolleginnen und Kollegen! Nehmen wir Stellung in der Debatte um Arbeitszeitverkürzung! Die Auto- und Zulieferkonzerne diktieren zum Teil Arbeitszeitverkürzung ohne Lohnausgleich. Sie wollen die Lasten der Wirtschafts- und Finanzkrise, die durch die Corana-Pandemie verschärft wurde, auf die Beschäftigten abladen. Dagegen ist die Arbeitszeitverkürzung bei vollem Lohnausgleich der richtige Schritt, um die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen, um in die Offensive zu kommen. Wir begrüßen, dass unsere IG Metall die 4-Tagewoche in die Diskussion einbringt. Ob 4-Tage-Woche oder 30 Stundenwoche – der volle Lohnausgleich auf Kosten der Profite ist für die Arbeitenden notwendig.

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