Europa

Leserbrief: Corona: Daimler Konzern droht, handelt aber nicht - Verantwortliche im Landkreis fälschen Corona Werte

Nicht genug damit, dass Impfstoffe fehlen, das gegen die Menschen gerichtete Geschacher um die längst notwendige Zulassung der Hausärzte zum Impfen, es geht weiter. Schlagzeilen über Millionen Deals bei der Pandemie kommen fast täglich vor, doch wie es hinter den Kulissen der Fabriken aussieht, das wird totgeschwiegen. Doch jetzt wird gedroht, wie bei Daimler, und Zahlen werden verfälscht, wie im Landkreis Calw.

Frauen der Welt kämpfen für eine lebenswerte Zukunft - von Revolution bis Religion !

Unter diesem Motto trafen sich am 6.März in Sindelfingen bei schönem Wetter verschiedene Gruppen um für den anstehenden internationalen Frauentag ihren Protest und Forderungen öffentlich zu machen. Courage, Umweltgewerkschaft, Internationales Zentrum, Kirche 2.0, MLPD, Flüchtlingshilfe „Wir sind da“ IAC (Internationale Automoblilarbeiterkonferenz) und viele Interessierte...

Niederlande: Metall-Tarifvertrag: Wer nicht hören will, muss fühlen!

Dokumentiert aus der Zeitung des Rode Morgen vom 1.2.2021: Der nächste Schritt muss sein: Ein branchenweiter Streik mit einer gemeinsamen landesweiten Demonstration. Am Donnerstag, den 21. Januar, begann der Staffelstreik für einen besseren Tarifvertrag in der Metall- und Elektroindustrie. Seit September laufen die Gespräche über einen neuen Tarifvertrag - ohne Ergebnis. In Eindhoven begannen die Arbeiter von DAF und ASML einen 48-stündigen Streik, und Fokker, Thyssen Krupp und Scania haben am Freitag, den 22. Januar, für 24 Stunden gestreikt.

Stoppt die Schließung aller Ford-Werke in Brasilien!

Ford gab am 11. Januar 2021 ihre Entscheidung bekannt, die Fahrzeugproduktion in ihren drei Werken in Brasilien im Jahr 2021 zu beenden. Die Werke in Camaçari (BA) und Taubaté (SP) werden nach Angaben des Unternehmens sofort geschlossen und lediglich die Produktion von Teilen für den Ersatzteilbestand aufrechterhalten. Diese Schließungen haben verheerende Auswirkungen auf die Arbeiter. 3.500 Kolleginnen und Kollegen arbeiten im Werk Camaçari, 830 im Werk Taubaté und 470 im Werk Horizonte. Mindestens weitere 15.000 ausgesourcte Arbeiter*innen in und aus diesen drei Werken werden entlassen.

Internationale Solidarität - wichtiger denn je für unsere Zukunft!

30.12.2020: An Kolleginnen und Kollegen des Mercedes-Werkes in Iracemápolis und Gewerkschaften in Limeira und Campinas bzw. São Paulo Wir, Kollegen und Gewerkschafter der IG Metall, von Mercedes-Benz-Werk Stuttgart-Untertürkheim / Deutschland, erfuhren aus den Nachrichten, dass der Vorstand das brasilianische Werk in Iracemápolis schließen will.Solidaritätsschreiben an die Kolleginnen und Kollegen des Mercedes-Werkes in Iracemápolis und Gewerkschaften in Limeira und Campinas bzw. São Paulo in Brasilien

Dank und Neujahrsgrüße vom Belarusischen Kongress der demokratischen Gewerkschaften

Liebe Brüder und Schwestern, der Belarusische Kongress der Demokratischen Gewerkschaften (BKDP) drückt im Namen aller seiner Mitglieder seine tiefe Dankbarkeit gegenüber allen nationalen Gewerkschaften und internationalen Arbeiterorganisationen, einzelnen Bürgern, zivilgesellschaftlichen Vereinigungen und Nichtregierungsorganisationen aus, gegenüber all jenen, die den Gewerkschaften und ihren Mitgliedern sowie allen freiheitsliebenden Menschen in Belarus, die für Freiheit und Demokratie kämpfen, ihre solidarische Unterstützung ausgedrückt und gewährt haben und dies weiterhin tun.

Protestaktion vor dem Daimler Werk Sindelfingen - gegen geplante Massenentlassungen, Werkschließungen und Kürzungen

3. Dezember 2020: IAC Sindelfingen - Pressemitteilung: Auf großes Interesse und breite Zustimmung stieß eine Protestaktion des " Sindelfinger Verein : Freunde der Internationalen Automobilarbeiter Konferenz e.V. vor den Werkstoren bei Daimler Sindelfingen am Donnerstag 3.Dezember 2020. Es war der bundesweite Aktionstag am 3.12.2020, bei dem die IGM und der Gesamtbetriebsrat am frühen Morgen in Stuttgart dem Aufsichtsrat 50 000 Postkarten überreichten. Darüber hinaus fanden vor Werken bundesweit Protestkundgebungen gegen die geplanten Massenentlassungen, Werkschließungen , Streichung von Azubi Plätzen und Kürzungen durch den Vorstand, statt. So auch In Stuttgart und Düsseldorf.

Solidaritätserklärung an alle Daimler-Belegschaften

2. Dezember 2020 von Pressesprecher Internationale Automobilarbeiterkoordination Sindelfingen: Liebe Kolleginnen und Kollegen an allen Standorten und Kundgebungen Liebe Kolleginnen und Kollegen, am heutigen Tag finden an verschiedenen Standorten bei Daimler Kundgebungen statt. Sie richten sich gegen den Vorstand von Daimler der: Massenentlassungen / Personalabbau, Werksschließungen, Verlagerungen, Lehrstellenabbau und Lohn / Gehaltskürzungen durch zwangsweise Arbeitszeitverkürzung  , beabsichtigt durchzuführen. Bis hin zur Erpressung des Betriebsrates im Werk Untertürkeim. Kein Werk soll ausgenommen werden, keine Sparte, ob LKW oder PKW.

Daimler-Marienfelde: Protest am Werkstor gegen angekündigten Kahlschlag

Dokumentiert aus rf-news.de - 10.11.2020: Zum Schichtwechsel am gestrigen Nachmittag versammelten sich rund vierzig Daimler-Arbeiter/innen am Haupttor, um gegen die Kriegserklärung des Daimler-Vorstandes zu protestieren. Dabei erklärten sie sich solidarisch mit dem Kampf der anderen Daimler-Belegschaften und mit den Leiharbeitern.

Offensiv Opel Bochum: Unsere Zukunft ist nicht verhandelbar!

Offen drohen PSA und Opel­Vorstand in Rüssels­heim mit betriebsbedingten Kündigungen, wenn sich nicht noch Hunderte "Freiwillige" (was für ein Hohn!) für Abfindung oder Umzug melden. Ganze Werksteile sollen komplett zerschlagen werden. So sieht sie aus: die "Zukunftssicherung", die wir al­le mit dem T­ZuG teuer bezahlt haben!

VW Nutzfahrzeuge in Hannover: Halbe Stunde Bandstopp in der Montage wegen fehlendem Corona-Schutz!

Entlarvt: Bei VW gehen beim Umgang mit Corona Profite vor Gesundheitsschutz: Am Freitag, den 23. Oktober, stand bei VW Nutzfahrzeuge in Hannover für etwa eine halbe Stunde eine Montagelinie still. Die dortigen Kollegen protestierten dagegen, dass VW im Falle eines an Corona erkrankten Kollegen an ihrer Linie nicht rechtzeitig informiert hatte und auch nicht die richtigen Maßnahmen zum Schutz der anderen Kollegen eingeleitet hatte.

Umweltgewerkschaftsgruppe Stuttgart: Solidarität mit dem Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz bei Daimler!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben erfahren, dass ihr den Kampf aufgenommen habt gegen den Plan des Konzernvorstands, Zehntausende von Arbeitsplätzen zu vernichten, das mörderische Arbeitstempo weiter zu erhöhen und Löhne zu senken. Dabei geht es einzig und allein darum, die Rendite massiv zu erhöhen und die Nase vorn zu haben im weltweiten Konkurrenzkampf der Edel-Limousinen. Mit diesem Großangriff ist die Existenz von 60.000 Familien bei Daimler in Gefahr und vieler Zulieferer, Handwerker, Händler! Mit Streikaktionen und zahlreichen Pausenversammlungen haben einzelne Belegschaften bereits eine offensive Antwort gegeben. Von Kolleg*Innen der Umweltgewerkschaft - die im Untertürkheimer Werk arbeiten - wissen wir, dass auch bei euch der Wunsch nach einem konzernweiten Streik wächst. Nur gemeinsam seid wir stark!

Automobilarbeiter kämpfen international gegen Massenentlassungen

Aus dem "Rode Morgen" Niederlande vom 1.11.2020: Die Automobilarbeiter stehen an der Spitze des Kampfs der internationalen Arbeiterklasse. Das war zum Beispiel entscheidend in Brasilien, wo ein unbefristeter Streik bei Renault im Juli dazu führte, dass 747 Kollegen nicht entlassen wurden. Und bei Nissan in Barcelona, wo ein Streik von fast 100 Tagen die Schließung der Fabrik verhinderte. In Deutschland kämpfen derzeit Kollegen von Daimler gegen angekündigte Massenentlassungen. Daimler (Mercedes) will Fabriken in Deutschland mit 2500 Arbeitern in Berlin und mit 4000 in Stuttgart schließen und sie lassen die Produktion mit niedrigeren Löhnen woanders durchführen.

Korrespondenz aus East London Südafrika zur Situation bei Mercedes-Benz

Liebe Genossinnen und Genossen, unsere Situation (unter der Corona-Pandemie) als solche hat sich nicht verbessert. Es gibt sogar Gespräche über eine Rückkehr zu strengeren Bedingungen wie Stufe 5, insbesondere in unserer Provinz Eastern Cape, in der wir uns befinden. ... Auch wir in Südafrika erleben ernste Angriffe auf unsere Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie. Die Anzahl der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie in der RSA (Republik Südafrika) sind 66.000 Arbeitsplätze. Es wird geschätzt, dass 19.800 Arbeitsplätze verloren gehen werden.

Einladung zum bundesweiten Delegiertentreffen am 18. Oktober 2020

Liebe Kolleginnen, Kollegen und Freunde der Automobilarbeiterbewegung! Zum bundesweiten Delegiertentreffen der Internationalen Automobilarbeiterkoordination laden wir alle Interessierten der Bewegung der Internationalen Automobilarbeiter ein: 18. Oktober 2020 von 10 bis 16 Uhr im ABZ Gelsenkirchen (Schacht III), Koststrasse 8, 45899 Gelsenkirchen

Teilerfolg in der erste Hauptverhandlung der gekündigten SiTech-Kollegen

Zum 30. April hatte SiTech, der VW eigene Sitzelieferant, 470 Kollegen in Hannover entlassen. Heute fanden drei Hauptverhandlungen von 21 Entlassenen nacheinander statt. Es wurde noch keine Entscheidung getroffen. Ausführlich wiesen die Kollegen mit Ihrem Anwalt Frank Stierlin vor Gericht nach, dass VW hier keinen Werksvertrag mit Sitech umsetzte. Es wurden Vergleiche mit dem „Fall Tönnies“ gezogen. Es gab eine selbstbewusste und engagierte Debatte im Gerichtssaal, an der sich jeder Kollege beteiligte, die sich auch nicht von den Störmanövern des VW Anwalts beeindrucken ließen. Dieser musste eine Erhöhung der Abfindung anbieten, aber die Kollegen lehnten das ab. Sie wollen Weiterbeschäftigung! Der Kampf geht weiter: „VW ist vielleicht groß, aber unser Volk ist größer!“ so ein Betroffener.

Solidaritätsschreiben an die streikenden Automobilarbeiter in Belarus

Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit mehreren Tagen steht ihr im Streik zusammen mit den Bergleuten und Arbeitern anderer Bran­chen. Ihr führt einen mutigen politischen Kampf für demokratische Rechte gegen das Lukaschenko-Regime und eine Verbesserung eurer ganzen Lebensverhältnisse. Wir solidarisieren uns mit eurem Streik für mehr Demokratie, für die Freilassung der politischen Gefangenen, für transparente Wah­len und gegen die massive Unterdrückung der breiten Protest- und Volksbewegung in Belarus.

Pressemitteilung: Abmahnung zurückgezogen: erneuter Erfolg von Christian Kowoll, erneute Blamage der Opel-Personalabteilung

Am Freitag, 14.08.2020, fand ein Gütetermin in der Klage von Christian Kowoll gegen seine erneute Abmahnung durch die Personalabteilung der Opel Group Warehousing GmbH Bochum statt, diesmal wegen angeblicher „Arbeitsfehler“. Aufgrund schwerer formaler Fehler ließ der Arbeitsrichter keinen Zweifel daran, dass die Abmahnung keinen Bestand haben würde. Kleinlaut zog Personalleiterin Liane Koslowski die Abmahnung zurück – mal wieder mit der Ankündigung, diese in verbesserter Form neu auszusprechen. Bereits am 17.06.2020 hatte sie eine Abmahnung wegen angeblicher „Störung des Betriebsfriedens“ ebenfalls wegen Formfehlern zurückziehen müssen. Was für eine Blamage!

Solidaritätserklärung der Konzernkoordinierung GM-PSA-Fiat an Christian Kowoll

Lieber Kollege Christian, wir haben von den weiteren drei Abmahnungen gegen dich durch die Opel-Geschäftsleitung gehört und versichern dir hiermit unsere Solidarität! Es ist ein Skandal, wie weit Opel/Neovia das Mobbing gegen dich treibt und erneut versucht dich einzuschüchtern und mundtot zu machen. Dir das nicht gefallen zu lassen und gegen das Mobbing und die Verleumdungen juristisch vor zu gehen ist genau der richtige Schritt und wir stehen geschlossen hinter dir und deinem Kampf.

Solidarität mit Christian Kowoll von den Offensiven Metallern Daimler-Untertürkheim

Lieber Christian, liebe Kollegen von Opel und Offensiv! Dank der Internationalen Koordinierung der Automobilarbeiter IAC haben wir von dem systematischen Mobbing gegen dich und deine Kollegen erfahren. Diese Methode, scheinbar persönliche Schwächen oder Fehler herauszugreifen, um mutige, kämpferische Kollegen mundtot zu machen kennen wir bei Daimler nur allzugut. Wir haben in Untertürkheim auch einen Solidaritätskreis mit dem Kollegen Mesut gegründet. Denn wir müssen den Versuchen der Einschüchterung die stärkere Kraft der organisierten Solidarität entgegen setzen. Behalte dein Rückgrat! Wir stehen in einer Front. Jörgen Scheller für die Betriebsratsgruppe "Offensive Metaller" bei Mercedes-Benz Stuttgart-Untertürkheim

Artikelaktionen