Afrika

Der Streik der Arbeiter der "Iran-Autofabrik" in Täbris aus Protest gegen niedrige Löhne und fehlende Arbeitsmöglichkeiten, 3 Monatsverträge und schwierige Arbeitsbedingungen

Arbeiter der "Iran Auto"-Fabrik von Täbris sind seit dem Morgen des Samstags 15. Oktober in den Streik getreten, um ihre Forderungen über die niedrigen Löhne, das Fehlen von Lohneinstufungen und 3 Monatsverträge, die harten Arbeitsbedingungen und die niedrigen Löhne zum Ausdruck zu bringen. 30 km von der Straße nach Täbris entfernt, in der Stadt Azar-Shahr, haben sie aus Protest gegen die Diskriminierung bei der Arbeit und die Unfähigkeit, ihre Löhne pünktlich zu bekommen, die Arbeit niedergelegt und gestreikt, wie die Arbeiter berichteten.

Solidaritätserklärung für die Kollegen von PSA Kenitra (Marokko)

4. Februar 2021: Liebe Kolleginnen und Kollegen, Im Namen der Sprecher für die internationale Konzernzusammenarbeit bei PSA, GM und FCA senden wir Euch brüderliche Grüße! Ihr habt den Kampf für Eure berechtigten Forderungen nach höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen aufgenommen. Der Marokkanische Staat hat Militär geschickt um den Streik zu beenden. Das zeigt, auf welcher Seite dieser Staat steht. Aber die Gründe für Euren Kampf sind immer noch vorhanden. Wir Arbeiter lernen, uns nicht einschüchtern zu lassen und unseren Kampf immer besser zu organisieren. Dazu ist internationale Zusammenarbeit und Solidarität nötig. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit Kollegen, Belegschaften und Gewerkschaften auf der ganzen Welt zusammen, tauschen Erfahrungen aus und unterstützen uns gegenseitig. Wir laden Euch ein, Teil unserer Koordinierung zu werden! Gemeinsam werden wir stärker sein als die Bosse der Konzerne! Es lebe der gerechte Kampf der Brüder in Kenitra! Es lebe die internationale Solidarität! Für die Sprechergruppe Fritz Hofmann

Gratulation zum mutigen Streik bei PSA in Marokko

Kollegen, als Koordinatoren der internationalen Automobilkonferenz gratulieren wir Euch zu Eurem mutigen Streik! Ihr seid ein Vorbild für alle PSA-Mitarbeiter! Es ist unerträglich, dass dieser multinationale Stellantis-Konzern (PSA mit Fiat-Chrysler) solche skandalösen Gehälter zahlt. Eure Forderungen sind absolut berechtigt. Wir werden die PSA-Belegschaften auf der ganzen Welt informieren und zur Solidarität für Euren Kampf aufrufen. Viel Erfolg! im Namen der Koordinatoren Fritz Hofmann Deutschland

Streik bei PSA in Kenitra (Marokko)

Am 27. Januar sind die 2500 Beschäftigten des neuen PSA-Werkes in Kenitra (Marokko) in den Streik getreten. Sie haben der Direktion einen Forderungskatalog übergeben. Zentrale Forderung ist die Erhöhung der Löhne von bisher 240 Euro für eine 6-Tagewoche. Außerdem verlangen sie unter anderem Arbeitsanzüge und eine medizinische Betreuung im Betrieb. PSA lässt in einer Freihandelszone bei Rabat den Peugeot 208 produzieren und plant die Erhöhung der Kapazität von 90.000 auf bis zu 200.000 Fahrzeugen.

Korrespondenz aus East London Südafrika zur Situation bei Mercedes-Benz

Liebe Genossinnen und Genossen, unsere Situation (unter der Corona-Pandemie) als solche hat sich nicht verbessert. Es gibt sogar Gespräche über eine Rückkehr zu strengeren Bedingungen wie Stufe 5, insbesondere in unserer Provinz Eastern Cape, in der wir uns befinden. ... Auch wir in Südafrika erleben ernste Angriffe auf unsere Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie. Die Anzahl der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie in der RSA (Republik Südafrika) sind 66.000 Arbeitsplätze. Es wird geschätzt, dass 19.800 Arbeitsplätze verloren gehen werden.

Solidaritätserklärung an die Kollegen von Sitech in Hannover und Wolfsburg aus Südafrika

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben erfahren, dass die Firma Sitech in Hannover 270 und in Wolfsburg 34 Arbeitsplätze vernichten will. Ihre Absicht ist, durch die Fremdvergabe Eurer Sitze-Produktion ihren Gewinn zu vergrößern. Das ist Bestandteil der Strategie von VW, die Folgen der Krise auf Euren Rücken abzuladen. Wir erinnern uns gut, dass vor zwei Jahren, ebenfalls unmittelbar zu Weihnachten und dem Jahreswechsel ein heftiger Kampf gegen die Entlassung von 200 Zeitarbeiter*Innen in Hannover und Wolfsburg geführt wurde.

Solidaritätsbotschaft an NUMSA Motor

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in den schwierigen Tarifverhandlungen in der Autoindustrie und dem langen Kampf um eine Tarifergebnis standen die Belegschaften immer wieder kurz vor dem Streik. Jetzt befindet ihr euch in einem harten Kampf um eure berechtigten Forderungen. Im Angesicht eines möglichen Streiks zur Durchsetzung eurer Forderungen möchten wir euch unsere wärmste Solidaritätsgrüße schicken und euch den Rücken stärken.

Video-Botschaft aus East London:

Betriebsrat und NUMSA-Vertreter bei Daimler in East London/Südafrika unterstützen aktiv die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika im Februar 2020

Informationsbrief Nr. 7: Auf geht’s zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz im Februar 2020 in Südafrika !

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Konkurrenz der Automobil- und Zulieferkonzerne verschärft sich durch das Vordringen neuer Konzer- ne vor allem aus China und mit der bevorstehenden Umstellung auf Elektromobilität und Digitalisierung auf das Schärfste. Den zunehmende Angriffen stellt sich eine wachsende Arbeitereinheit entgegen: Welt- weit kämpfen Hunderttausende Automobilarbeiter gegen Arbeitsplatzvernichtung und Flexibilisierung und für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

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