Afrika

Korrespondenz aus East London Südafrika zur Situation bei Mercedes-Benz

Liebe Genossinnen und Genossen, unsere Situation (unter der Corona-Pandemie) als solche hat sich nicht verbessert. Es gibt sogar Gespräche über eine Rückkehr zu strengeren Bedingungen wie Stufe 5, insbesondere in unserer Provinz Eastern Cape, in der wir uns befinden. ... Auch wir in Südafrika erleben ernste Angriffe auf unsere Arbeitsplätze in der Automobil- und Zulieferindustrie. Die Anzahl der Arbeitsplätze in der Automobilindustrie in der RSA (Republik Südafrika) sind 66.000 Arbeitsplätze. Es wird geschätzt, dass 19.800 Arbeitsplätze verloren gehen werden.

Solidaritätserklärung an die Kollegen von Sitech in Hannover und Wolfsburg aus Südafrika

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben erfahren, dass die Firma Sitech in Hannover 270 und in Wolfsburg 34 Arbeitsplätze vernichten will. Ihre Absicht ist, durch die Fremdvergabe Eurer Sitze-Produktion ihren Gewinn zu vergrößern. Das ist Bestandteil der Strategie von VW, die Folgen der Krise auf Euren Rücken abzuladen. Wir erinnern uns gut, dass vor zwei Jahren, ebenfalls unmittelbar zu Weihnachten und dem Jahreswechsel ein heftiger Kampf gegen die Entlassung von 200 Zeitarbeiter*Innen in Hannover und Wolfsburg geführt wurde.

Solidaritätsbotschaft an NUMSA Motor

Liebe Kolleginnen und Kollegen, in den schwierigen Tarifverhandlungen in der Autoindustrie und dem langen Kampf um eine Tarifergebnis standen die Belegschaften immer wieder kurz vor dem Streik. Jetzt befindet ihr euch in einem harten Kampf um eure berechtigten Forderungen. Im Angesicht eines möglichen Streiks zur Durchsetzung eurer Forderungen möchten wir euch unsere wärmste Solidaritätsgrüße schicken und euch den Rücken stärken.

Video-Botschaft aus East London:

Betriebsrat und NUMSA-Vertreter bei Daimler in East London/Südafrika unterstützen aktiv die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika im Februar 2020

Informationsbrief Nr. 7: Auf geht’s zur 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz im Februar 2020 in Südafrika !

Liebe Kolleginnen und Kollegen, die Konkurrenz der Automobil- und Zulieferkonzerne verschärft sich durch das Vordringen neuer Konzer- ne vor allem aus China und mit der bevorstehenden Umstellung auf Elektromobilität und Digitalisierung auf das Schärfste. Den zunehmende Angriffen stellt sich eine wachsende Arbeitereinheit entgegen: Welt- weit kämpfen Hunderttausende Automobilarbeiter gegen Arbeitsplatzvernichtung und Flexibilisierung und für höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen.

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