Daimler

Erfolgreiches bundesweiten Delegiertentreffen der Internationalen Automobilarbeiterkoordination

Automobilarbeiter*innen und Freunde der Automobilarbeiterbewegung haben sich am 18. Oktober in Gelsenkirchen getroffen, darunter waren Beschäftigte von VW, Audi, Opel/PSA, Daimler, Ford. Erstmals gab es neben Grußworten aus Deutschland auch Grußworte aus den Niederlanden, von den Philippinen und vom „Solidarität-Komitee mit Arbeiter-Bewegung im Iran - Ausland“. Die 2.Internationale Automobilarbeiterkonferenz im Februar in Südafrika ist als großer Erfolg gewertet worden. Jetzt gilt es, das beschlossene Internationale Kampfprogamm unter den Kolleginnen und Kollegen zu verankern und die Bewegung der Automobilarbeiter*innen weiter zu stärken und junge Mitstreiter zu gewinnen.

Solidarität von den Philippinen

AN ALLE ARBEITER UND ANGESTELLTEN VON DAIMLER! Wir, von der philippinischen Delegation des Internationalen Automobilarbeiterrates, möchten euch allen, die sich entschlossen gegen die massiven Angriffe des Daimler-Konzerns zur Wehr setzen, unsere stärkste Unterstützung und Solidarität zum Ausdruck bringen.

Delegiertenversammlung beschließt Solidaritäts-Erklärung an die Daimler-Kolleginnen und -Kollegen

Die bundesweite Delegiertenversammlung der Internationalen Automobilarbeiterkoordination in Deutschland gratuliert den Daimler-Kolleginnen und -Kollegen zu ihrem kämpferischen Protest- und Streiktag am 8. Oktober in Stuttgart und den vielen selbständigen Pausenversammlungen in mehreren Werken. Ihr habt damit eure Kampfbereitschaft gegen die bisher weitestgehenden Angriffe des Daimler-Vorstands ausgedrückt.

Kommt zur Beratung der Automobil- arbeiter*innen und ihrer Familien und Freunde, gerade in bewegten Zeiten!

Mit dem Protesttag am 8. Oktober an den Daimler-Standorten in Stuttgart-Untertürkheim, Mettingen, Cannstatt und Hedelfingen und einer Vielzahl von selbständigen Pausenversammlungen in vielen Werken bundesweit haben die Daimler-Arbeiterinnen und Arbeiter bewiesen, dass sie die Kriegserklärung des Daimler-Vorstandes annehmen und den Kampf dagegen aufnehmen. Belegschaften von ZF, MAN, Bosch und anderen Auto- und Zulieferkonzernen stehen im Kampf

Solidaritätskreis mit dem Kampf der Stahlarbeiter und ihren Familien an die Kolleginnen und Kollegen von Daimler-Benz

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen von Daimler-Benz! In Deutschland, Europa und der Welt stehen viele Tausende von Arbeiter*innen vor der Entscheidung, um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz zu kämpfen! Sie können sich der Solidarität von der Bevölkerung sicher sein. Einer muss den Anfang machen! Deshalb beglückwünschen wir von ganzem Herzen, dass ihr euch begonnen habt, eure eigene Rechnung aufzumachen und den Weg des Kampfes gegen die geplante Arbeitsplatzvernichtung des Daimler-Konzerns zu gehen!

Solibrief von Kolleginnen und Kollegen der Fiestafertigung/Ford in Köln Niehl an die Daimler-Kollegen

Liebe Kolleginnen und Kollegen bei Daimler! Wir schicken euch solidarische Grüße für euren Protest gegen die Pläne des Daimler Vorstandes tausende Arbeitsplätze zu vernichten. Auch bei Ford werden seit zwei Jahren laufend Arbeitsplätze abgebaut. Die Krise der Autoindustrie und Wirtschaftskrise wird uns Automobilarbeiter alle treffen. Es ist richtig und wichtig dagegen zu kämpfen! Wir Arbeiter halten zusammen! Unterzeichnet von 17 Kolleginnen und Kollegen

An die Konzernbelegschaft von Daimler von der internationalen Koordinierung bei General Motors – PSA –Fiat-Chrysler: Volle Unterstützung für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz

Im Namen der Sprecher der internationalen Koordinierung bei General Motors – PSA –Fiat-Chrysler möchten wir unsere volle Unterstützung für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz ausdrücken! Angesichts der Drohungen der Konzernspitze ist es richtig, dass ihr gleich eure Kampfentschlossenheit zeigt! Auch bei Opel drohen die Kapitalisten mit betriebsbedingten Kündigungen. Sie dürfen in keinem Konzern damit durchkommen, deshalb müssen wir uns gegenseitig mit aller Kraft unterstützen! Dafür haben wir uns auch in der internationalen Automobilarbeiterkoordinierung zusammengeschlossen. Mit herzlichen und solidarischen Grüßen Fritz Hofmann und Verena Vöhringer

Solidarische Grüße der IGM Vertrauenskörperleitung des Daimler-Werks Wörth

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir schicken Euch zu Euren heutigen Kundgebungen die solidarischen Grüße der Mitarbeiter des Mercedes-Benz Werkes Wörth. Mit der Spartentrennung mögen wir mittlerweile zu unterschiedlichen Konzernteilen gehören, aber als Daimler-Belegschaft dürfen wir uns nicht spalten lassen. Ähnlich verhält sich mit den Angriffen auf Euer Werk oder Berlin-Marienfelde. Scheinbar zielt dieser Angriff nur auf Euch. In Wirklichkeit ist es aber Teil einer ganzen Strategie die Belegschaften gegeneinander auszuspielen, Arbeitsplätze zu vernichten und Werke zu schließen.

Daimler Düsseldorf: Erneute Pausenversammlung mit über 80 Kollegen positioniert sich klar für Kampf

Korrespondenz: Vom 8.10. auf den 9.10. ist die Pausenversammlung auf mindestens 80 Leute angewachsen. Vor allem Leiharbeiter, aber auch ein wachsender Anteil von Festangestellten. Viele wollen streiken, was viele Fragen aufwirft. Auch der Werkschutz war mit mehreren auch in zivil zur Beobachtung anwesend. Das zeigt wer hier wirklich sich fürchtet vor der Selbständigkeit der Arbeiter.

Solidaritätserklärung des Betriebsrat Opel Eisenach

„Liebe Kolleginnen und Kollegen an den Daimler Standorten, wir wollen euch hiermit unsere Solidarität ausdrücken. Die am 23. September bekannt gewordenen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von ganzen Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen ist ein Skandal.

Pausenversammlung bei Daimler Sindelfingen, Bau 56:

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Untertürkheim und Mettingen, der Protest bei euch heute ist auch bei uns Thema, der Türenmontage in der Halle 56 bei Daimler in Sindelfingen. Wir möchten euch unseren Zusammenhalt und unseren gemeinsamen Kampf versichern.

Weltweite Solidarität im Kampf gegen die massiven Angriffe auf die Daimler-Belegschaften! Konzernweiter Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Empörung lehnen wir die am 23. September bekannt gewordenen provokativen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen in Deutschland ab. Im Juli wurde noch in einer Eckpunkte-Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 zugesichert. Aktuell wurde bei MAN, wo 9.500 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, die Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungsgarantie bis Ende 2029 gekündigt. Es zeigt sich, dass diese Vereinbarungen lediglich Beruhigungspillen sind. Jetzt verkündet der Daimler-Vorstand auf einer Investorensitzung: Die Profitlinie muss höher werden, 20% "Einsparungen" vor allem beim Personal. Geschätzt wird von Insidern, dass in den nächsten Jahren insgesamt 20 - 30.000 Arbeitsplätze bei Daimler vernichtet werden sollen. Daimler orientiert auf „freiwillige“ Abfindungen, Altersteilzeit oder Frühpensionierungen. Doch jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt unserer Jugend schmerzlich. Deshalb Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Koordinierungsgruppe Deutschland: Solidarität mit den Daimler-Kolleginnen und Kollegen

Hallo liebe Trägergruppen der IAC, nachdem Daimler seit Wochen über den Betriebsrat seine "Kriegserklärungen" an die Belegschaften verbreiten läßt, Abbau von 30 000 Arbeitsplätze in den Medien und Werkschließungen/-verkäufe angekündigt werden, hat der Vorstand jetzt auf einer Investorensitzung seine Pläne verkündet: 20% "Einsparungen" und die Profitlinie muß höher werden. Morgen finden in Untertürkheim und Mettingen Protest und Infoveranstaltungen statt....siehe auch homepage. Es ist jetzt wichtig, dass Solidarität entwickelt wird: Beschlossene Erklärungen aus möglichst vielen Betrieben und solidarische Aktionen. Bitte lasst uns möglichst schnell Erklärungen und Berichte zukommen: info@iawc.info und icog@iawc.info Am besten schon für morgen für die Stuttgarter. Beste Grüße, für die KOG

Kämpferische Gewerkschaft ist wichtiger denn je

Leserbrief von Klaus-Jürgen Hampejs (Sprecher der Internationalen Automobilarbeiterkoordination Sindelfingen) an die Kreiszeitung Böblinger Bote vom 4.10.2020: Kein Tag vergeht ohne Nachrichten über das Vorhaben der Konzerne, massiv Arbeitsplätze abzubauen. Aber auch nicht ohne die Parole: Die Beschäftigten sollen bluten. Massenhaft werden Entlassungen, Schließungen, Kürzungen und wie jüngst bei MAN Verträge gekündigt. Es muss uns alle mit Sorge begleiten, wenn dadurch die Kommunalhaushalte einbrechen.

Jetzt die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich - für bundesweite, konzernweite und regionale Aktionen und Streiks!

Bei Daimler, OPEL, VW, Bosch, MAN, Conti,… – die Vorstände der Autokonzerne und Zulieferer vernichten Arbeitsplätze und schließen Werke. Die Belegschaften formieren sich zum Widerstand und gehen auf die Straße. „Unser Management hat versagt, jetzt in der Krise wälzen sie alle Lasten auf uns ab, sie müssen doch ihrer Verantwortung gerecht werden“, solche Stimmen hört man bei den Kampfaktionen. Jedoch Verantwortung haben die Manager nur für das Kapital. Kämpferisch ist die Stimmung: „Wir werden nicht aufgeben, bis zum Schluss mit aller Kraft um unsere Arbeitsplätze kämpfen!“ Standortübergreifende Solidarität wird in vielen Betrieben erfolgreich entwickelt, auch wenn wenig in den Medien berichtet wird: Bei Conti, Bosch , ZF, Mahle usw. – das stärkt die Vereinigung der Arbeiter*innen. Massenproteste sind die richtige Antwort.

Podiumsdiskussion „Gib Antikommunismus keine Chance!“

Das Internationalistische Bündnis lädt ein zur Podiumsdiskussion in Stuttgart am Samstag 3.10.2020. Mit auf dem Podium Klaus Jürgen Hampejs - ehemaliger Daimler-Entwickler, IG-Metall-Senior, Aktivist der Internationalen Automobilarbeiterkoordination. Ort: Alevitische Gemeinde Stuttgart, Glockenstraße 10, Stuttgart-Bad Cannstatt. U13, Haltestelle Glockenstraße (Mahle). Einlass: ab 16 Uhr: Zeit zum Essen und Trinken und unterhalten. Unkostenbeitrag: 4 Euro/2 Euro

MAN Trucks & Bus: Provokative Kriegserkärung an die Arbeiter!

Dokumentiert aus rf-news.de vom 30. September 2020: Gestern hat der Vorstand von MAN Truck & Bus den bis zum Jahr 2030 gültigen "Vertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung" zum Monatsende vorzeitig gekündigt. Er erpresst die Belegschaft dreist mit einem Ultimatum zu weitgehenden "freiwilligen" Zugeständnissen, wenn der Vertrag "ganz oder teilweise" wieder in Kraft gesetzt werden soll und droht andernfalls offen mit Kündigungen ab Jahresende. Das Vorgehen ist offensichtlich mit dem VW-Vorstand abgesprochen, zumal MAN zu einer VW-Tochter gehört. Dieses provokative Vorgehen geht alle Arbeiter und ihre Familien etwas an und muss gemeinsam zurückgeschlagen werden!

Solidarität ist unser Trumpf

Bericht von der Mitgliederversammlung der „Freunde der internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen e.V.“ am Sonntag, den 9.August 2020

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