Daimler

An die Konzernbelegschaft von Daimler von der internationalen Koordinierung bei General Motors – PSA –Fiat-Chrysler: Volle Unterstützung für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz

Im Namen der Sprecher der internationalen Koordinierung bei General Motors – PSA –Fiat-Chrysler möchten wir unsere volle Unterstützung für euren Kampf um jeden Arbeitsplatz ausdrücken! Angesichts der Drohungen der Konzernspitze ist es richtig, dass ihr gleich eure Kampfentschlossenheit zeigt! Auch bei Opel drohen die Kapitalisten mit betriebsbedingten Kündigungen. Sie dürfen in keinem Konzern damit durchkommen, deshalb müssen wir uns gegenseitig mit aller Kraft unterstützen! Dafür haben wir uns auch in der internationalen Automobilarbeiterkoordinierung zusammengeschlossen. Mit herzlichen und solidarischen Grüßen Fritz Hofmann und Verena Vöhringer

Solidarische Grüße der IGM Vertrauenskörperleitung des Daimler-Werks Wörth

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir schicken Euch zu Euren heutigen Kundgebungen die solidarischen Grüße der Mitarbeiter des Mercedes-Benz Werkes Wörth. Mit der Spartentrennung mögen wir mittlerweile zu unterschiedlichen Konzernteilen gehören, aber als Daimler-Belegschaft dürfen wir uns nicht spalten lassen. Ähnlich verhält sich mit den Angriffen auf Euer Werk oder Berlin-Marienfelde. Scheinbar zielt dieser Angriff nur auf Euch. In Wirklichkeit ist es aber Teil einer ganzen Strategie die Belegschaften gegeneinander auszuspielen, Arbeitsplätze zu vernichten und Werke zu schließen.

Daimler Düsseldorf: Erneute Pausenversammlung mit über 80 Kollegen positioniert sich klar für Kampf

Korrespondenz: Vom 8.10. auf den 9.10. ist die Pausenversammlung auf mindestens 80 Leute angewachsen. Vor allem Leiharbeiter, aber auch ein wachsender Anteil von Festangestellten. Viele wollen streiken, was viele Fragen aufwirft. Auch der Werkschutz war mit mehreren auch in zivil zur Beobachtung anwesend. Das zeigt wer hier wirklich sich fürchtet vor der Selbständigkeit der Arbeiter.

Solidaritätserklärung des Betriebsrat Opel Eisenach

„Liebe Kolleginnen und Kollegen an den Daimler Standorten, wir wollen euch hiermit unsere Solidarität ausdrücken. Die am 23. September bekannt gewordenen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von ganzen Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen ist ein Skandal.

Pausenversammlung bei Daimler Sindelfingen, Bau 56:

Liebe Kolleginnen und Kollegen in Untertürkheim und Mettingen, der Protest bei euch heute ist auch bei uns Thema, der Türenmontage in der Halle 56 bei Daimler in Sindelfingen. Wir möchten euch unseren Zusammenhalt und unseren gemeinsamen Kampf versichern.

Weltweite Solidarität im Kampf gegen die massiven Angriffe auf die Daimler-Belegschaften! Konzernweiter Kampf um jeden Arbeits- und Ausbildungsplatz! Für die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, mit Empörung lehnen wir die am 23. September bekannt gewordenen provokativen Pläne des Daimler-Vorstands zur Schließung von Standorten und weitere massenhafte Vernichtung von Arbeitsplätzen in Deutschland ab. Im Juli wurde noch in einer Eckpunkte-Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat der Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2029 zugesichert. Aktuell wurde bei MAN, wo 9.500 Arbeitsplätze gestrichen werden sollen, die Betriebsvereinbarung zur Beschäftigungsgarantie bis Ende 2029 gekündigt. Es zeigt sich, dass diese Vereinbarungen lediglich Beruhigungspillen sind. Jetzt verkündet der Daimler-Vorstand auf einer Investorensitzung: Die Profitlinie muss höher werden, 20% "Einsparungen" vor allem beim Personal. Geschätzt wird von Insidern, dass in den nächsten Jahren insgesamt 20 - 30.000 Arbeitsplätze bei Daimler vernichtet werden sollen. Daimler orientiert auf „freiwillige“ Abfindungen, Altersteilzeit oder Frühpensionierungen. Doch jeder vernichtete Arbeitsplatz fehlt unserer Jugend schmerzlich. Deshalb Kampf um jeden Arbeitsplatz!

Koordinierungsgruppe Deutschland: Solidarität mit den Daimler-Kolleginnen und Kollegen

Hallo liebe Trägergruppen der IAC, nachdem Daimler seit Wochen über den Betriebsrat seine "Kriegserklärungen" an die Belegschaften verbreiten läßt, Abbau von 30 000 Arbeitsplätze in den Medien und Werkschließungen/-verkäufe angekündigt werden, hat der Vorstand jetzt auf einer Investorensitzung seine Pläne verkündet: 20% "Einsparungen" und die Profitlinie muß höher werden. Morgen finden in Untertürkheim und Mettingen Protest und Infoveranstaltungen statt....siehe auch homepage. Es ist jetzt wichtig, dass Solidarität entwickelt wird: Beschlossene Erklärungen aus möglichst vielen Betrieben und solidarische Aktionen. Bitte lasst uns möglichst schnell Erklärungen und Berichte zukommen: info@iawc.info und icog@iawc.info Am besten schon für morgen für die Stuttgarter. Beste Grüße, für die KOG

Kämpferische Gewerkschaft ist wichtiger denn je

Leserbrief von Klaus-Jürgen Hampejs (Sprecher der Internationalen Automobilarbeiterkoordination Sindelfingen) an die Kreiszeitung Böblinger Bote vom 4.10.2020: Kein Tag vergeht ohne Nachrichten über das Vorhaben der Konzerne, massiv Arbeitsplätze abzubauen. Aber auch nicht ohne die Parole: Die Beschäftigten sollen bluten. Massenhaft werden Entlassungen, Schließungen, Kürzungen und wie jüngst bei MAN Verträge gekündigt. Es muss uns alle mit Sorge begleiten, wenn dadurch die Kommunalhaushalte einbrechen.

Jetzt die 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich - für bundesweite, konzernweite und regionale Aktionen und Streiks!

Bei Daimler, OPEL, VW, Bosch, MAN, Conti,… – die Vorstände der Autokonzerne und Zulieferer vernichten Arbeitsplätze und schließen Werke. Die Belegschaften formieren sich zum Widerstand und gehen auf die Straße. „Unser Management hat versagt, jetzt in der Krise wälzen sie alle Lasten auf uns ab, sie müssen doch ihrer Verantwortung gerecht werden“, solche Stimmen hört man bei den Kampfaktionen. Jedoch Verantwortung haben die Manager nur für das Kapital. Kämpferisch ist die Stimmung: „Wir werden nicht aufgeben, bis zum Schluss mit aller Kraft um unsere Arbeitsplätze kämpfen!“ Standortübergreifende Solidarität wird in vielen Betrieben erfolgreich entwickelt, auch wenn wenig in den Medien berichtet wird: Bei Conti, Bosch , ZF, Mahle usw. – das stärkt die Vereinigung der Arbeiter*innen. Massenproteste sind die richtige Antwort.

Podiumsdiskussion „Gib Antikommunismus keine Chance!“

Das Internationalistische Bündnis lädt ein zur Podiumsdiskussion in Stuttgart am Samstag 3.10.2020. Mit auf dem Podium Klaus Jürgen Hampejs - ehemaliger Daimler-Entwickler, IG-Metall-Senior, Aktivist der Internationalen Automobilarbeiterkoordination. Ort: Alevitische Gemeinde Stuttgart, Glockenstraße 10, Stuttgart-Bad Cannstatt. U13, Haltestelle Glockenstraße (Mahle). Einlass: ab 16 Uhr: Zeit zum Essen und Trinken und unterhalten. Unkostenbeitrag: 4 Euro/2 Euro

MAN Trucks & Bus: Provokative Kriegserkärung an die Arbeiter!

Dokumentiert aus rf-news.de vom 30. September 2020: Gestern hat der Vorstand von MAN Truck & Bus den bis zum Jahr 2030 gültigen "Vertrag zur Beschäftigungs- und Standortsicherung" zum Monatsende vorzeitig gekündigt. Er erpresst die Belegschaft dreist mit einem Ultimatum zu weitgehenden "freiwilligen" Zugeständnissen, wenn der Vertrag "ganz oder teilweise" wieder in Kraft gesetzt werden soll und droht andernfalls offen mit Kündigungen ab Jahresende. Das Vorgehen ist offensichtlich mit dem VW-Vorstand abgesprochen, zumal MAN zu einer VW-Tochter gehört. Dieses provokative Vorgehen geht alle Arbeiter und ihre Familien etwas an und muss gemeinsam zurückgeschlagen werden!

Solidarität ist unser Trumpf

Bericht von der Mitgliederversammlung der „Freunde der internationalen Automobilarbeiterkonferenz Sindelfingen e.V.“ am Sonntag, den 9.August 2020

Solidarität mit Christian Kowoll von den Offensiven Metallern Daimler-Untertürkheim

Lieber Christian, liebe Kollegen von Opel und Offensiv! Dank der Internationalen Koordinierung der Automobilarbeiter IAC haben wir von dem systematischen Mobbing gegen dich und deine Kollegen erfahren. Diese Methode, scheinbar persönliche Schwächen oder Fehler herauszugreifen, um mutige, kämpferische Kollegen mundtot zu machen kennen wir bei Daimler nur allzugut. Wir haben in Untertürkheim auch einen Solidaritätskreis mit dem Kollegen Mesut gegründet. Denn wir müssen den Versuchen der Einschüchterung die stärkere Kraft der organisierten Solidarität entgegen setzen. Behalte dein Rückgrat! Wir stehen in einer Front. Jörgen Scheller für die Betriebsratsgruppe "Offensive Metaller" bei Mercedes-Benz Stuttgart-Untertürkheim

Vereinbarung bei Nissan Barcelona nach 95 Streiktagen mit großer Mehrheit angenommen

5. August 2020: Heute wurde zwischen den Belegschaftsvertretern und der Unternehmensleitung von Nissan eine Vorvereinbarung über das Verfahren der Massenentlassung getroffen, das nach der Ankündigung des multinationalen Unternehmens am 28. Mai, die industriellen Aktivitäten von Nissan in Katalonien einzustellen, erreicht wurde. (Übersetzung in deutsch mit www.deepl.com/translator)

Bericht eines Repräsentanten der Internationalen Automobilarbeiterkoordination aus Indien zur aktuellen Lage und Entwicklung unter der Covid-19-Pandemie

Liebe Kolleginnen und Kollegen, wir alle wissen, dass die COVID-19-Pandemie auf der ganzen Welt verbreitet ist. Jeder Mensch steht unter dem Druck der Gesundheitsversorgung und der Bedrohung durch eine Pandemie. Wie die WHO bekannt gab, ist COVID-19 eine unkontrollierbare Pandemie, und es gibt keine Impfstoffe oder Medikamente, die zur Zeit verfügbar sind; daher ist persönliche Vorsorge und soziale Distanz mit einer Maske eine Möglichkeit, den Ausbruch dieser Pandemie zu verhindern. Als sich Covid-19 in Indien auszubreiten begann, kündigten die Zentralregierung und die Regierung der Bundesstaaten einen landesweiten Lockdown ab dem 23. März 2020 an. Dadurch wurden alle allgemeinen Bewegungen und Schritte gestoppt, so wie sie sind. Auch alle großen und kleinen Imdustrien wurden in Indien geschlossen.

DIE BETRIEBSRÄTE VON NISSAN INFORMIEREN 28-7-2020

Heute hat an den Nissan-Standorten in der Freizone den ganzen Tag über das 5. Schlichtungstreffen, einberufen vom Arbeitsministerium, per Videokonferenz stattgefunden. Am Morgen stellte die Werksleitung dar, was sie sich unter dem Plan Social de Acompañamiento (dt. in etwa Begleit-Sozialplan) vorstellt, den sie entworfen hat, um die Auswirkungen der Schließung abzumildern.

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