Organisiert die Solidarität mit dem Kampf gegen Arbeitsplatzvernichtung und Polizeigewalt

4. Juli 2026: Liebe Mitstreiter*innen in der internationalen Automobilarbeiterkoordination, die Autoindustrie verschärft ihre Angriffe gegen die Automobilbelegschaften. VW will weltweit 100.000 Arbeitsplätze vernichten. Allein in Deutschland sollen vier Werke mit tausenden Beschäftigten geschlossen werden. Mercedes plant die Schließung eines Werks in Südafrika. Zwei Werke in China wurden bereits geschlossen. Der kapitalistische Konkurrenzkampf ist eine Vernichtungsschlacht die auf dem Rücken von uns Arbeitern ausgetragen werden soll.

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In Deutschland verbreitet sich die Losung "Mitbestimmung durch Streik ab dem 8. Juli". Bei Mercedes hat gestern ein erster Streik stattgefunden. Wir schicken euch dazu einen Artikel aus der Sonderausgabe (3/26) der Zeitung „Vorwärtsgang“ mit, verfasst von und für Kolleginnen und Kollegen in den deutschen Werken von VW, Audi, Porsche und MAN.

Es ist offensichtlich, dass die VW-Führungsspitze enorme Angst vor einem Kampf der Arbeiter hat. Am Montag wurden sieben Verteiler der Kollegenzeitung "Vorwärtsgang" vor dem Audi-Werk Heilbronn verhaftet und in Handschellen abgeführt. Eine Unterdrückungsmaßnahme, wie sie es in Deutschland seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr gab.

Die VW- und andere Auto-Bosse zeigen ihr wahres Gesicht. Für den Maximalprofit schrecken sie vor nichts zurück.

Wir haben auf der 3. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz beschlossen: Kein Kampf darf mehr alleine stehen! Machen wir den Autokonzernen einen Strich durch die Rechnung!

Bitte verbreitet diese Informationen in euren Organisationen und organisiert die Solidarität insbesondere gegen die Polizeigewalt gegen Arbeitersolidarität. 

Hoch die internationale Solidarität!

 

Sprecher der ICOG

Rainer Weinmann

 

Solidaritätserklärungen zur Weiterleitung bitte schicken an: contact@iawc.info

 

Anlage: Hauptartikel Vorwärtsgang Extra 3-2026 mit Übersetzungen

 

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