Internationaler Kampftag gegen Faschismus und Krieg!
31. August 2026: Aufruf der ICOG zum Antikriegstag am 1. September 2026: An diesem Tag, an dem Tausende von Arbeiter*innen und Jugendlichen weltweit demonstrieren, ruft die Internationale Koordinierungsgruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordination (ICOG) im Namen der Beschäftigten der Automobilindustrie, die sich im November 2025 auf einer Konferenz in Pune in Indien getroffen haben, dazu auf, den Kampf gegen eine gefährliche Eskalation des imperialistischen Kapitalismus, die den Planeten bedroht, zu forcieren.
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Angesichts der Krise der alten Weltordnung versucht Trump, sei es auf wirtschaftlichem Wege durch Zölle und durch Gewalt, eine neue Ordnung unter der Hegemonie der Vereinigten Staaten durchzusetzen. Die Gesetze der imperialistischen Herrschaft und die kapitalistischen Krisen führen zu zwischenimperialistischen Rivalitäten, Konflikten, Kriegen, faschistischen Bedrohungen, Umweltzerstörung und nuklearen Risiken.
Das zionistische Israel begeht mit Unterstützung der USA in Gaza Völkermord und weitet den Krieg auf das Westjordanland aus. Sie greifen den Iran an. Die USA und China streiten sich um das Südchinesische Meer. Die Aggression gegen die Ukraine verschärft sich. Die Einmischung von Trump in Venezuela mit der Verhaftung Maduros, die Drohungen gegen Kuba und die Einmischung in den Wahlprozess in Brasilien sind Teil seiner Offensive.
Die Imperialisten sind nicht in der Lage, der Menschheit eine Alternative und Wohlstand anzubieten. Ebenso wenig wie die ultrarechten Regierungen, die angesichts des Zerfalls des Systems an Einfluss gewonnen haben, wie beispielsweise in Argentinien, Kolumbien, Italien, der Türkei und anderen Ländern. Was sie uns bieten, sind zunehmendes Elend, Kriege und Migration, von denen weltweit Dutzende Millionen Menschen betroffen sind.
Somit stehen wir vor der realen Gefahr eines Weltkriegs, der weder für die Arbeiter*innen noch für die Menschheit von Interesse ist.
Andererseits verschärft sich die Klimakatastrophe durch Erdbeben, Überschwemmungen, Brände und Hitzewellen, was von rechten Regierungen geleugnet wird. Gleichzeitig leidet die Arbeiterklasse unter brutaler Ausbeutung und Massenentlassungen – wie den von Volkswagen angekündigten über 100.000 – sowie unter der Umweltzerstörung.
Dagegen gibt es Widerstand: Die Arbeiter*innen organisieren sich gegen Entlassungen. Die weltweite Solidarität mit Gaza wächst, ebenso die Mobilisierung gegen die Umweltzerstörung. Millionen Menschen migrieren auf der Flucht vor Elend und Krieg, während sich Europa in eine Festung verwandelt.
Wir rufen zur maximalen internationalen Einheit unter den Arbeiter*innen im Kampf gegen alle imperialistischen Kriege. Wir werden nicht hinnehmen, dass im Namen des Profits weiterhin Arbeitsplätze, Leben, die Umwelt und die Hoffnung auf eine Zukunft unserer Jugend zerstört werden.
Nur die Arbeiter*innen sind durch ihre Mobilisierung in der Lage, das Fortdauern dieser Katastrophe, die unsere Zeit bedroht, zu verhindern, indem sie eine Kraft aufbauen, die fähig ist, dieses System zu besiegen und zu zerstören und der kapitalistischen Ausbeutung ein Ende zu setzen.
Nieder mit den imperialistischen Kriegen! Arbeiter schießen nicht auf Arbeiter!
Es lebe die internationale Einheit und Solidarität der Arbeiter*innen!
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