21. September 2026 Automobilarbeiter in Deutschland streiken

21. September 2026: Korrespondenz von Rode Morgen Niederlande: Der Rode Morgen solidarisiert sich mit den Automobilarbeitern in Deutschland, die heute streiken. Wenn keine Autos mehr vom Fließband rollen, wird klar, wer hier die Werte schafft. Auf unserer Website haben wir die folgende Nachricht veröffentlicht: Am 21. September streiken in Deutschland die Arbeiter in der Automobilindustrie und bei Zulieferern. Die IG Metall ruft zu einem Aktionstag auf: Gemeinsam gegen die Sparmaßnahmen der Konzerne und ihrer Regierung. Wenn keine Autos mehr vom Fließband rollen, wird klar, wer hier die Werte schafft.

Der eine Konzern nach dem anderen führt Programme verschärfter Ausbeutung durch: VW will weltweit bis zu 120.000 Arbeitsplätze vernichten, während allein in Deutschland vier Fabriken zur Schließung vorgesehen sind. Bei Porsche drohen 9.000 Arbeitsplätze zu verschwinden, 8.000 bei BMW und 650 bei Opel.

Der heutige Kapitalismus hat zur Krise der deutschen Autoindustrie geführt. Jahrzehntelang bestimmten VW & Co. weltweit den Ton und konnten ihre Preise durchsetzen. Aufkommende Konkurrenz, vor allem aus China, brachte ihre profitorientierte Monopolpreispolitik in Schwierigkeiten. VW erzielte 2025 einen Gewinn von 6,9 Milliarden Euro. Der niedrigste Gewinn seit 2016. Im Jahr 2024 erzielte VW fünf Milliarden Euro mehr Gewinn. Aus diesem Grund will Volkswagen 50.000 Arbeitsplätze in Deutschland streichen. In der deutschen Autoindustrie arbeiten derzeit etwa 720.000 Menschen. Davon sind etwa 447.000 bei Auto- und Motorherstellern beschäftigt und etwa 275.000 bei Zulieferern. Sie sind eine großartige Kraft, wenn sie vereint kämpfen. Es ist ein Kampf zum Erhalt jedes Arbeitsplatzes. Für die 30-Stunden-Woche mit vollem Lohnausgleich. Gegen die Ausbeutung durch die Monopole und den Staat.

https://www.rodemorgen.nl/overzicht/nieuws.htm#5077

 

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