Nein zur Kriegswirtschaft - an jedem Tag!
Einige von uns werden am 8. Mai teilnehmen, andere müssen arbeiten. Die Arbeitszeit im Werk von Mercedes-Benz wo der „Sprinter“ Transporter in Düsseldorf in zwei Schichten produziert wird, ist unerträglich verlängert worden. Nicht nur, dass wir 40 Stunden von Montag bis Freitag machen. Dazu kommt ein weiterer Samstag pro Monat, was dann sogar eine 48 Stundenwoche ist. Das fühlt sich an wie Warmlaufen auf Kriegswirtschaft und Zwangsarbeit. Wir sind der Überzeugung, dass auf Basis dieser materiellen Entwicklung auch unsere Kämpfe und Streiks härter und besser - selbstständig wie gewerkschaftlich - organisiert werden müssen. In diesem Sinn klären wir auf über die Ursachen der gesteigerten Ausbeutung und Kriegsvorbereitung. Dabei machen wir auch die Demo am 8. Mai in Essen bekannt und senden hiermit kämpferische Grüße!
Wir werben gleichzeitig für eine Veranstaltung in Düsseldorf am 13. Mai mit Kolleginnen und Kollegen von Ford Köln. Diese haben mit 200 Vertrauensleuten der IGM eine Resolution gegen Kriegsvorbereitung und für Frieden beschlossen. Davon wollen wir lernen. Am 1. Mai 2026 hat sich der Mercedes-Benz Block mit an die Spitze der Maidemo gestellt, mit einem Transparent „Waffen runter, Löhne rauf!“ Sogar die Internationale wurde von manchem mitgesungen, für den das ganz neu war. Jung und Alt mischten sich, auch ehemalige Kollegen in Rente kamen dazu. Dadurch wurde der ganze Blick für die Zukunft der Jugend und unsere Verantwortung geschärft.
Kommt zur Veranstaltung am Mittwoch 13.5.2026, 19 Uhr, im zakk, Fichtenstrasse 40, Düsseldorf
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