Indische Regierung verweigert Visum für Parteivorsitzende der MLPD
In der Arbeiterbewegung findet eine bedeutende Entwicklung statt, über den eigenen Betrieb hinaus zu sehen angesichts der Gefahr eines III. Weltkriegs, der internationalen Tendenz zum Faschismus und der globalen Umweltkatastrophe. Immerhin soll die Auto- und Zulieferindustrie zukünftig strategischer Partner der Rüstungsindustrie werden.
Gabi Fechtner, Parteivorsitzende der MLPD hat sich als Unterstützerin der Automobilarbeiter zu dieser Konferenz angemeldet. Bestätigt durch die Internationale Koordinierungsgruppe hat sie auch eine Genehmigung, eine sogenannte Clearance des indischen Außenministeriums, für ein Konferenzvisum erhalten. Dennoch wurde ihr Visum zweimal durch das Innenministerium Indiens abgelehnt. Wie die deutschen Repräsentanten der Internationalen Automobilarbeiterbewegung vor Ort erfahren haben, hat sich sogar der indische Visums-Dienstleister VFS, der dem indischen Innenministerium untersteht direkt eingeschaltet. Er wendete sich an die Organisatoren in Indien und wies sie an, von einer Einladung von Gabi Fechtner abzusehen. Das ist ein Affront gegen die kämpferische Automobilarbeiterbewegung und ihre Verbündeten, sowie gegen Gabi Fechtner, die wie eine gefährliche Person behandelt wird. Die deutsche Delegation der Automobilarbeiter und ihre Vertreter in der Internationalen Automobilarbeiterkoordinierung protestieren gegen diese massive Einschränkung der demokratischen Rechte und Freiheiten und die Behinderung der 3. Automobilarbeiterkonferenz. Die Automobilarbeiterkonferenz ist eine überparteiliche Konferenz an der Mitglieder unterschiedlichster Bewegungen und Parteien teilnehmen. Schon immer gehören Marxisten-Leninisten als ein Teil zur Arbeiterbewegung, in Indien, Deutschland und überall auf der Welt. Offenbar soll diese Wechselwirkung gestört werden. Das ist antikommunistisch motiviert und akzeptieren wir nicht!
Die Konferenz wird auch darüber hinaus stark beeinträchtigt durch weitere faschistische Regierungen auf der Welt, die wie in der Türkei Automobilarbeiter inhaftieren, die Ausreise nicht genehmigen, mit Repressionen bedrohen oder wie in Tunesien den Vertreter der ICOR Hatem Laoumi mit bürokratischen Schikanen behindern.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite:
automotiveworkers.org
Michael Weidner für die deutsche Automobilarbeiterkoordinierung
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