CATL: Solidarität siegt - Abmahnungen sind vom Tisch - Schluss mit dem Kündigungs- und Abmahnungsterror!

25. November 2025: Information des Solidaritätskreis für mutige CATL-Kolleginnen und Kollegen: Die politisch motivierten Abmahnungen sind ungültig! Das entschied das Arbeitsgericht Erfurt am 14. November! Geklagt haben die drei IG Metall Betriebsräte Lea Weinmann, Louisa von Freytag Löringhoff und Christian Irrgang. Alle Plätze im Gerichtssaal waren belegt, viele Kollegen aus anderen Betrieben unterstützten die Drei.

Download Flyer des Solidaritätskreis für mutige CATL-Kolleginnen und Kollegen

Sie erhielten eine Abmahnung von CATL, weil sie am 1. Mai, dem internationalen Kampftag der Arbeiter bei der Kundgebung ein Transparent hielten. Darauf stand "Gegen Rassismus, Faschismus und Krieg – IG-Metall-Kolleginnen und -Kollegen CATL".

CATL Transparent gegen Rassimsus Faschismus und Krieg.png

Außerdem erhielt Lea Weinmann eine Abmahnung, weil sie auf einer Kundgebung sagte, dass die IG Metall lange darum kämpfen musste, einen Betriebsrat bilden zu können. CATL unterstellte ihr darauf, dass sie behauptete, CATL hätte rechtswidrig die Betriebsratswahl behindert und CATL würde sich schließlich immer an Recht und Gesetz halten.

Nächster Hammer: Matthias Zentgraf lies die Katze aus dem Sack, was eigentlich der Grund für die Kündigung von Louisa von Freytag Löringhoff im Dezember 2024 so kurz vor der Betriebsratswahl war. Bislang schwieg CATL dazu. Er sagte, 1. dass Louisa CATL Gewerkschafts-Busting vorwarf und 2., dass sie bei ihrer Einstellung verheimlicht hätte, dass sie Mitglied der Gewerkschaft Ver.Di ist. Kollegen fragen: wenn Leute wegen ihrer Gewerkschaftsmitgliedsmitgliedschaft nicht eingestellt bzw. gekündigt werden – ist das nicht genau Gewerkschafts-Busting?!?!

Das Urteil lautete: Alle Abmahnungen sind ungültig! Das ist ein Sieg für alle Kolleginnen und Kollegen!

 

Krankheitsbedingte Kündigungen?

Am Tor erzählen viele, dass im Betrieb inzwischen eine regelrechter Abmahnungs- und Kündigungsterror herrscht. Da werden beispielsweise Kollegen gekündigt, weil sie angeblich zu lange krank waren. Es wird immer behauptet, dass in China Sozialismus sei. Wenn der Arbeiter aber nichts zählt, sondern nur die Gewinne der privaten Kapitalisten, dann ist das kein Sozialismus, sondern purer Kapitalismus.

Dagegen hilft nur: Solidarität, sich zusammen schließen, auf die eigene Kraft vertrauen!

 

Rücknahme der Kündigung von Zane Schmidt!

Mitte November wurden zwei Auszubildende in der Probezeit gekündigt. Darunter Zane Schmidt. Er ist ein Trans-Mann und hatte angekündigt, dass er für die IG Metall für die Jugend- und Auszubildendenvertretung kandidieren will. Sind beides Gründe für CATL, ihn loszuwerden? Aus Ländern, in denen Faschisten das Sagen haben - wie Russland, Türkei oder China – ist es bekannt, dass kämpferische Gewerkschafter es nicht leicht haben, oft sogar im Gefängnis landen. Das selbe gilt für Trans-Menschen, was in solchen Ländern inzwischen sogar oft als kriminell eingestuft wird. Soll das in Deutschland Schule machen?

Ist CATL sich darüber bewusst, was es für einen jungen Menschen heißt, wenn er seine Berufsausbildung nicht fortsetzen kann? Ist CATL die Zukunft dieses jungen Menschen egal?

Schluss mit solchen Methoden!

Solidarität mit Zane Schmidt!

Für seine sofortige Wiedereinstellung!

 

 

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