Aufruf zum Internationalen Kampftag gegen Faschismus und Krieg!

Der Konkurrenzkampf um Einfluss und Vormachtstellung auf der Welt zwischen den führenden imperialistischen Mächten USA, China, Russland und der EU nimmt deutlich sichtbar zu. Stellvertreterkriege wie in Syrien, Libyen, der Ukraine oder in der Sahel-Zone können zum unmittelbaren militärischen Aufeinandertreffen der imperialistischen Großmächte werden. Drastisch verschärft sich die Gefahr eines dritten Weltkriegs. Das beunruhigt zu Recht viele Menschen. Der Sieg der islamistisch-faschistischen Taliban in Afghanistan verstärkt das Leid der Menschen. Und viele Regierungen sorgen sich vor allem darum, dass die Flüchtlinge nicht in ihr Land kommen. Am 1. September 1939 entfesselte der Hitler-Faschismus in Deutschland mit dem Überfall auf Polen den Zweiten Weltkrieg, weshalb dieser Tag zum Kampftag gegen Faschismus und Krieg wurde:

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Weltweit für die Einheit der Arbeiter und Angestellten:

Für Frieden, Völkerfreundschaft und internationale Solidarität

Solidarität ist die Zärtlichkeit der Völker“ (Ernesto Che Guevara)

Wirtschaftskrisen, Gesundheitskrise (Corona) und Umweltkrisen verschärfen die internationale Vernichtungsschlacht der Imperialisten und diese treiben die Militarisierung der Gesellschaft weiter, sowohl nach innen als auch mit ihrer Außenpolitik.

Weltweit steigen Rüstungsausgaben und Aufrüstung in gigantische Höhen, obwohl dringend Geld zur Armutsbekämpfung und Gesundheitsversorgung benötigt würde.

Die Unterdrückung der Kräfte des Friedens wird weiter voran getrieben: Jegliche Opposition und Alternativen werden aggressiv bekämpft. In den Philippinen werden Killerkommandos auf Gewerkschaftsfunktionäre und kommunistische Widerstandskämpfer gehetzt. In Deutschland und vielen anderen Ländern wird die kommunistische Freiheitsideologie kriminalisiert. Stefan Engel wurde als Marxist-Leninist jahrelang als Gefährder gebrandmarkt. Antikommunistische Hetze ergießt sich über unzählige Kanäle.

Einschränkungen der Demonstrations-, der Meinungs- und Versammlungsfreiheit werden weltweit voran getrieben. Nicht selten wird die Corona-Pandemie als Begründung hergenommen. Doch trotz der erschwerten Bedingungen nehmen weltweit die Arbeiter- und Volkskämpfe zu.

Deshalb:

Heraus auf die Straße gegen Kriegsvorbereitungen und imperialistische Kriegstreiber!

Schließen wir uns als Arbeiter und Angestellte weltweit zusammen und kämpfen wir für eine Welt ohne Ausbeutung und Unterdrückung. Besonders die gut organisierten Belegschaften in der weltweiten Automobilproduktion mit Zulieferern und ihren Familien sind herausgefordert, aktiv zu werden und sich zu organisieren.

Stärkt die Internationale Automobilarbeiterkoordination zur Solidarität und Koordinierung der Kämpfe!

Keine antikommunistische Unterdrückung von kämpferischen Gewerkschaften und ihrer Aktivisten! Keine Verfolgung auf Grund der Weltanschauung!

Für ein vollständiges, allseitiges und gesetzliches Streikrecht und freie gewerkschaftliche Betätigung!

Verbot aller faschistischer Organisationen und ihrer Propaganda! – gegen jeden Rassismus!

Für das Verbot und Vernichtung aller Massenvernichtungswaffen!

Sofortiger Stopp der Waffenexporte in Krisenregionen! Gegen Militarisierung und Aufrüstung zum Völkermord!

 

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