Solidaritätsaktion von Kollegen von VW Braunschweig mit den Kolleginnen und Kollegen bei MAN in Salzgitter

Wichtiges Zeichen des Zusammenhalts in der Region!

(Korrespondenz aus Braunschweig)

Der VW-Konzern kündigte im vergangenen Herbst an, den Standort Salzgitter mit 2652 Mitarbeitern komplett dicht zu machen. Das rüttete damals auch viele Kolleginnen und Kollegen bei VW auf, weil sich daran zeigte, dass der sogenannte "Zukunftstarifvertrag", den wir ja auch bei VW haben, das Papier nicht wert ist, auf dem er geschrieben steht.
VW, bzw. MAN, hat ihn kurzerhand mit der "Schlechtwetterklausel" gekündigt, womit betriebsbedingte Kündigungen möglich wurden. Daraufhin hat die IGM bei MAN eine kämpferische Kundgebung organisiert und u.a. zu dieser Fotoaktionen (gelbe Schilder) aufgerufen als Zeichen der Solidarität der Belegschaften in der Region mit ihrem Werk. Vor einigen Wochen haben sich IGM und VW, bzw. MAN, darauf geeinigt, dass 750 Arbeitsplätze am Standort vernichtet werden, der Standort an sich aber erhalten bleibt, was als Erfolg verkauft wird. Tatsächlich bauen sie in Salzgitter aber schon seit Jahren mit der Salamitaktik die Belegschaft ab.
Deshalb: Nein zu einem Tod auf Raten! - Für die 30 Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!
Zu der Aktion wurde bei VW Braunschweig erst spät aufgerufen, deshalb entstanden die Fotos erst nach der sogenannten "Rettung" des Standorts durch den Abbau von 750 Arbeitsplätzen. Aber vor dem Hintergrund der Tarifrunde ist die Aktion trotzdem ein wichtiges Zeichen des Zusammenhalts in der Region!
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