Tarifrunde der IG Metall kommt in Fahrt

IG Metall-Kundgebung vor Daimler: „Abstand, Maske, Arbeitskampf!“

Am 11. Februar hat die IG Metall in vielen Verwaltungsstellen in Baden-Württemberg zu Aktionen für die Tarifrunde aufgerufen. Hier ein Ausschnitt aus einem Bericht aus Stuttgart:

Kalte Zeiten – nicht nur politisch! „Rund 250 Vertrauensleute versammelten sich deshalb am 11. Februar bei einer Aktion vor dem Mercedes-Benz-Museum. Ein deutliches Zeichen dafür, dass wir als IG Metall trotz Corona handlungsfähig bleiben können, um für unsere Interessen einzustehen!“ - so die IG Metall. Und das ist auch dringend notwendig.

So hatte am Morgen Daimler-Personalvorstand Wilfried Porth als neuer Verhandlungsführer für Südwestmetall mit seiner erneuten Provokation in den Medien für weitere Mobilisierung gesorgt: „Mehr Lohn gibt es frühestens 2022“. Die Arbeitgeber seien „konfliktfähig“ und verlangen, dass „über unsere Forderungen geredet werden muss“. Dafür gab es viele Pfiffe und die Antwort: Auch wir sind kampf- und konfliktfähig!

Der Solikreis „Motor der Solidarität“ war mit einem Transparent und heißem Tee da. Auch die MLPD war mit einem Transparent „Für die Arbeitereinheit in Ost und West – 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich!“ gut sichtbar.

Die Koordinierungsgruppe der Automobilarbeiterkoordination fordert auf, Korrespondenzen von Aktionen zu schreiben, damit wir mit unserer Homepage den Erfahrungsaustausch organisieren, wie Kolleginnen und Kollegen mit ihrer IG Metall in Coronazeiten eine kämpferische Tarifrunde führen.

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