Informationen für Teilnehmer und Brigadisten der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz (IAC)

19. - 23. Februar 2020 in Johannesburg/Südafrika Infobrief Nr. 9 der deutschen Koordinierungsgruppe der Internationalen Automobilarbeiterkoordination im Januar 2020 Wir freuen uns auf die 2. Internationale Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika. Brigadisten und Teilnehmer haben verschiedene Fragen zum Flug und zum Aufenthalt gestellt. Es war ein Fehler von uns, dazu nicht sofort zu antworten, auch wenn ein Teil der Fragen wie der Transfer erst mit unseren Freunden in Südafrika geklärt werden musste. Achtet bitte auch auf die Infobriefe der ICOG auf der Homepage www.automotiveworkers.org

 

 

 

 

Visum

Deutsche Staatsbürger erhalten das Visum bei der Einreise (Pass-Stempel). Teilnehmer aus Deutschland mit nicht-deutscher Staatsangehörigkeit sollten sich bei ihrem Konsulat erkundigen. Türkische Staatsangehörige z.B. benötigen ein Visum.

 

Anreise und Abholung vom Flughafen

Vom Flughafen Johannesburg zum Konferenzort (ca 80 km südlich von Johannesburg) und den Unterkünften wird ein Shuttleservice organisiert, gegen eine Gebühr. Der Fahrer der Lodge wartet in der Empfangshalle des Flughafens mit einem Schild: ICOG SEMA-Lodge.

Ein Transfer in der Nacht findet aus Sicherheitsgründen nicht statt. Wer abends ankommt, muss in einem Hotel beim Flughafen übernachten und wird am nächsten Tag am Flughafen abgeholt. Wer bei people-to-people gebucht hat, für den/diejenigen organisiert people-to-people das Hotel und den Transfer (Flughafen – Hotel und zurück). Wer woanderes den Flug gebucht hat, muss die Hotelübernachtung selbst organisieren.

Unbedingt erforderlich für die Konferenz und vorher ist die Anmeldung mit dem Formular unter Beachtung der Hinweise vom Infobrief 9 der ICOG beim Anmelde- und Anreiseteam der ICOG an contact@iawc.info Das Team braucht zusätzlich eure genauen Ankunfts- und Abflugdaten mit Uhrzeit und möglichst Flugnummer.

 

Klima

Im Februar ist in Südafrika Sommer/Spätsommer. Die Sonne steht hoch, die Dämmerung ist kurz und es wird um 19 Uhr Nacht. Wir erwarten tagsüber 25 Grad Celsius. Also leichte Kleidung mitnehmen, auf Sonnenschutz achten, Kopfbedeckung.

 

Währung und Geld wechseln

Die Währung sind Südafrikanische Rand (ZAR). Der Wechselkurs ist etwa 16 Rand = 1 EUR. Da man wegen der Sicherheit nicht an jedem Geldautomaten Geld ziehen soll, empfiehlt sich schon am Flughafen Geld zu ziehen, mit einer Kreditkarte oder VISA oder Mastercard. Euro zu wechseln ist sinnvoll am Flughafen (in der Gegend um Vereeniging kann nur bei „Western Union“ direkt getauscht werden, was größere Fahrzeiten beinhaltet). Geldautomaten sind im Flughafen gleich im relativ sicheren internationalen Bereich bei den Gepäckbändern. Mit einer Karte kann man da bis zu R6000 (ca 370 €) in R200 und R100 Scheinen ziehen. Dabei wird eine Gebühr, ca. 5 EUR, unabhängig von der Höhe des Betrags erhoben.

 

Unterkunft

Es können alle in der Ferienanlage SEMA-Lodge übernachten sowohl vor, während und nach der Konferenz (Übernachtungspreis ca. 25 EUR/pro Nacht). Dort werden auch Teile des kulturellen Abendprogramms stattfinden. Eine Transport von der Lodge zur Veranstaltungshalle wird organisiert.

 

Sprache

Englisch ist in allen Teilen Südafrikas Amtssprache und man kann sich mit dem größten Teil der Bevölkerung auf englisch verständigen.

 

Gesundheit

In so einem Land können sich Europäer leicht Durchfallerkrankungen einfangen - und niemand will tagelang ausfallen. Um dies zu vermeiden, gilt der unbedingte Grundsatz, nichts Ungekochtes (z.B. keine frischen Salate) essen, nur Obst, das geschält werden kann. Kein Wasser aus dem Hahn trinken, nur Wasser aus der Flasche oder abgekocht, auch für Zähneputzen, oft und gründlich Hände waschen.

Bei der Konferenz wird ein Arzt sein und davor gibt es eine Krankenschwester. Wir empfehlen, eine Auslandskrankenversicherung abschließen.

 

Sicherheit

Es gibt verbreitet Kleinkriminalität. Deshalb gilt, Wertsachen körpernah und verdeckt tragen. Niemals alleine unterwegs sein, nachts nicht auf die Straße gehen (über detaillierte Sicherheitsregeln wird vor Ort informiert). Für die Sicherheit wird in Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden gesorgt. Da Linksverkehr herrscht, müssen sich Europäer beim Überqueren der Straße strikt angewöhnen, zuerst nach rechts und dann nach links zu sehen. Die Stromversorgung ist nicht stabil. Es gibt immer wieder kurzzeitige Stromausfälle. Daher empfehlen wir eine Taschenlampe und Power-Bank für Laptop/Handy mitzunehmen. Für Schuko-Steckdosen ist ein 3-poliger Adapter notwendig.

 

Handy

Mit seiner deutschen SIM-Karte zu telefonieren ist sehr teuer (Telekom Deutschland 1 Min 3€). Das geht aber in der Regel. Deshalb möglichst bei deutschen SIM-Karten Internetzugang ausschalten (mobile Daten aus). Bei Bedarf können Prepaid-SIM-Karten für Südafrika dort günstig gekauft werden.

 

Notfall-Nr: International: 0027 60 7155 524 und wenn man aus Südafrika anrufen will: 060 7155 524

 

 

Auf zu einer erfolgreichen 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz in Südafrika.

 

i. A. für die Koordinierungsgruppe

Michael Weidner

 

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