Aufruf zu den Weltklima-Streiktagen 20.9./27.9.2019! - von der Internationalen Koordinierungsgruppe

Für die Internationale Automobilarbeiterkoordination ist der Kampf zur Rettung der Umwelt ein zentrales Anliegen.

(Aufruf als download)

Wir haben nur diese eine Erde. Sie darf nicht für die Profitinteressen der internationalen Konzerne zugrunde gerichtet werden. Es sind dieselben Konzerne, die für ihren Konkurrenzkampf unsere Arbeitsplätze vernichten, die Ausbeutung steigern, den Leiharbeitssektor ausweiten, und die Umwelt zerstören.

Deswegen gehört der Kampf um Arbeitsplätze und Umweltschutz zusammen.

Wir Automobilarbeiter können unsere Ausbildung und Fähigkeiten auch für den Bau von Fahrzeugen ohne Verbrennungsmotoren oder von Nahverkehrsmitteln einsetzen.

Deshalb stellen wir uns gegen die Ausbeutung der Arbeiter*innen und fordern von den Regierungen wirksame Aktivitäten zum Umweltschutz.

Die Forderung der Fridays-For-Future-Bewegung „System change, not climate change“ ist grundlegend. In unserer Gründungsresolution heißt es: „Wir wollen ein reiches, würdevolles und gesundes Leben aller Menschen in Einklang mit der Natur – eine Gesellschaft ohne Ausbeutung und Unterdrückung, weil eine andere Welt möglich ist. Das ist unsere Vision, für die wir länderübergreifend kämpfen und alle Hindernisse mit langem Atem und Entschlossenheit überwinden werden.“

Auf der 2. Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, die vom 19. - 23.2.2020 in Johannesburg/Südafrika statt finden wird, werden wir unser Kampfprogramm verabschieden. Darin spielt der Kampf um den Erhalt der Umwelt eine große Rolle.

Unterstützt die Vorbereitung der Internationalen Automobilarbeiterkonferenz, macht mit, spendet für die Reisekosten von Teilnehmern aus Ländern mit extrem niedrigem Lohnniveau.

Die Automobilarbeiter kämpfen für eine bessere Zukunft für alle.

Automotive Workers For Future!

Carlos Luiz Prates Mancha (Brasilien), Diego Rejon Bayo (Spanien), Dieter Schweizer (Deutschland) Koordinatoren der ICOG